Kaum einer findet es nicht romantisch, vor dem eigenen Kamin, bei einem beschaulich brutzelnden Feuer zu sitzen und zu entspannen. Doch ist es hierfür auch notwendig, dass entsprechende Brennholz im Vorfeld eines gemütlichen Abends zurecht zu schneiden. Diesbezüglich gehört eine Wippsäge mit Sicherheit in jeden Haushalt, welcher auch über einen Kamin verfügt.
Im Falle des Zurechtsägens von Kaminholz kam es in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Trend, welcher auf eine Abwechslung der herkömmlichen Tischkreissäge hindeutete. Hierbei ist vor allem die Sicherheit einer der wesentlichsten Aspekte. Ebenso vorteilhaft bei einer Wippkreissäge ist eine größere Schnitttiefe.
Letztendlich muss es selbstverständlich jeder Kaminfreund mit sich selbst ausmachen, welcher Gerät er nun bevorzugt. Wird die Kreissäge nun etwa nicht ausschließlich zum Schneiden von Brennholzstücken benötigt, sondern auch bei anderen Holzarbeiten eingesetzt, ist es unter Umständen praktischer, auf eine herkömmliche Kreissäge zurück zu greifen.
Festzuhalten sei an dieser Stelle, dass eine Wippkreissäge in jedem Falle das ideale Werkzeug dafür ist, Holz für den Kamin zu schneiden. Jedoch ist es hiermit nur schwer möglich, andere Arbeiten durchzuführen.
Im nun folgenden Abschnitt soll die Funktionsweise eine Wippsäge geklärt und erläutert werden. Egal um welchen Typ der Wippkreissäge es sich handeln mag, die meisten Exemplare verfügen immer über eine Ablagefläche, in der die einzelnen Holzscheite eingelegt werden sollen. Diese ist an der Wippe in einer U- oder V-Form zu finden. Die Wippe, welche letztendlich der Säge auch ihren Namen verleiht, ist mittels eines Federmechanismus auf das rotierende Sägeblatt zuzuschieben.
Während dieses Vorganges schließt sich automatisch die Abdeckung des Sägeblattes, so dass ein Hineingelangen der Hand oder einer Fingers vermieden wird. Hierbei zeigt sich nun besonders der hohe Grad an Sicherheit, welchen eine Wippsäge bietet. Während des Sägevorganges kommt es im weiteren Schneideverlauf zu einer geringen Öffnung, welche gerade ausreichend für den benötigten Schnitt ist. So kann also von oben oder von den Seiten kein Eindringen von Fremdkörpern oder anderen Objekten passieren. Lässt der Bedienende die Wippe nach dem Schneiden nun wieder frei, geht diese automatisch zurück in ihre Ausgangsposition.
Besonders gefährlich bei einer herkömmlichen Tischkreissäge, ist die Gefahr des Verkantens der einzelnen Holzstücke. Passiert dies, kann es zu einem unkontrollierten Zurückschlagen und dem Entstehen von umher fliegenden Holzsplittern kommen. Nahezu jeder, der regelmäßigen Umgang mit einer herkömmlichen Kreissäge hatte oder hat, wird diese Gefahr bestätigen können. Letztendlich jedoch kann diese durch die Anwendung einer sicheren Wippsäge in jedem Falle minimiert werden.
Dennoch ist es wichtig einige Regeln beim Arbeiten mit der Wippsäge zu beachten. So sollten etwa keine sonstigen Personen in unmittelbarer Nähe der Säge stehen. Auch die Schneidetiefe des Sägeblattes sollte an die Dicke der scheite angepasst sein. Zu dicke Stücke sollten außerhalb der Kreissäge grob zugeschnitten werden. Wird all dies beachtet, steht einem gemütlichen Abend am lauschigen Kamin nichts mehr im Wege.
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