Ein Komposthaufen im Garten ist eine nützliche Sache,
denn er liefert für ein gesundes Pflanzenwachstum Humus und
Nährstoffe praktisch zum Nulltarif. Mit Komposterde wird der
Boden mit Nährstoffen und Humus angereichert. Zudem eignet sie
sich vorzüglich für die Anzucht von
Sämlingen, wenn sie gut gesiebt unter die Gartenerde gemischt
wird.
Wenn nur das lästige Durchsieben nicht wäre - eine
anstrengende Arbeit, die neben Schweißperlen auch
Rückenbeschwerden verursachen kann.
Wer es etwas bequemer haben möchte, dem ist mit einem
Kompost-Schwingsieb geholfen.
Auf einer stabilen Metallkonstruktion schwingt ein Metallsieb
um eine horizontale Achse.
Das verzinkte Stahlsieb hat eine Größe von 51 mal 47
Zentimeter und eine Maschenweite von einem Zentimeter. Die
Schwingbewegungen werden von einem 450 Watt starken Motor mit 220
Volt-Anschluss erzeugt. Die Schwingbewegungen können zwischen
0 Grad und 90 Grad eingestellt werden.
Das Sieb befindet sich in einer Höhe, unter die
bequem eine Schubkarre geschoben wird, so dass das feine, ausgesiebte
Material abgefahren werden kann. Die groben Bestandteile rutschen in
einen gesonderten Behälter.
Auf zwei Rädern kann das Kompost-Schwingsieb bequem
zur Einsatzstelle geschoben werden. Es hat eine Höhe von 99,
eine Breite von 74 und eine Länge von 95 Zentimeter. Nach
getaner Arbeit kann es einfach zusammengeklappt werden. Dann
benötigt es eine Stellfläche von 74 mal 34 Zentimeter.
Der starke Motor und die stabile Konstruktion
ermöglichen nicht nur das Aussieben von feiner Komposterde.
Auch steinige Gartenerde kann gesiebt oder Sand von Kies getrennt
werden.
Bevor der Kompost ausgesiebt wird, muss seine Feuchtigkeit
getestet werden. Wenn der Kompost zu feucht ist, lässt er sich
schlecht sieben und es bleibt zu viel im Siebgitter hängen.
Entfernen Sie zur Überprüfung der Feuchtigkeit das
Kompostgitter oder den Behälter. Nun entfernen Sie grobes
Material und lassen die feinere Erde durch Ihre Finger rieseln. Wenn
die Erde noch zu feucht ist, mischen Sie diese mit einer Grabegabel
oder einem Spaten gut durch. Denn es gibt in einem Komposthaufen immer
Bereiche, die trockener beziehungsweise feuchter sind. Bei dieser
Durchmischung können weitere grobe Stücke aussortiert
werden. Das erleichtert das Durchmischen und später das Sieben.
Wenn der Kompost gut gemischt ist, machen Sie die "Rieselprobe" erneut.
Falls die Erde noch immer nicht trocken genug ist, lassen Sie diese
einige Tage liegen. Die Erde sollte natürlich nicht beim
nächsten Regen wieder durchnässen. Um dies zu
verhindern, decken Sie lose eine Plane darüber, so dass die
Luft darunter noch zirkulieren kann. Nach einigen Tagen ist die Erde
zum Sieben trocken genug.
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