Das Unkraut ist des Gärtners größter Feind. Kein Wunder also,
dass sich im Hinblick auf die großen Erfolge bei der Unkrautbekämpfung,
das Mulchen größter Beliebtheit erfreut. Das Mulch kann mit
verschiedenen, geeigneten Materialien durchgeführt werden und hat den
Vorteil, dass dieses nicht nur das Unkraut unterdrückt, sondern
zugleich auch den Boden feucht hält.
Um den Gartenboden nährstoffreicher zu machen, wird von
Gärtnern bereits seit Generationen organisches bzw. anorganisches
Material zusätzlich als Schicht auf den Boden aufgetragen. Warum das
Mulchen hierbei auf der Beliebtheitsskala so weit oben ist, hat mehrere
Gründe.
Neben der Unterdrückung des Unkrauts, verringert die
Mulchdecke die Wasserverdunstung, schützt den Boden vor Druck und
starkem Regen, und ist zugleich ein Schutz vor zu starker
Sonneneinstrahlung.
Bei einem Blick auf die verschiedenen, zur Verfügung
stehenden Mulchmaterialien erkennt man schnell, dass man sprichwörtlich
die Qual der Wahl hat. Unter deutschen Gärtnern sind als organische
Materialien besonders der Gartenkompost, Laubkompost sowie Stroh sehr
beliebt. Der Vorteil dieser Stoffe liegt in der Tatsache, dass diese
sehr langsam abgebaut werden und somit dem Boden über einen langen
Zeitraum Pflanzenährstoffe abgeben.
Weitere beliebte organische Materialien zum Mulchen sind
Kakaoschalten sowie Rindenhäcksel. Auf der Seite der anorganischen
Materialien kommen besonders häufig Folien und Polypropylengewebe zum
Einsatz. Natürlich können Sie auch direkt im Handel diverse Mulchfolien
kaufen. Der Vorteil an diesen zu kaufenden Folien ist die lange
Haltbarkeit und somit der wirksame Schutz gegen Unkräuter. Negativ
hingegen ist, dass anorganisches Material keine Nährstoffe freisetzt
und zudem auch nicht abgebaut werden kann.