Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Kompost - Was darf in den Kompost?

Was darf in den Kompost?





Für eine gesunde Bodenflora ist es notwendig, dem Boden die verbrauchten Nährstoffe wieder zuzuführen. Dies wird durch die Zugabe von Humus erreicht. Humus besitzt eine hohe Fähigkeit zur Wasserspeicherung und bewirkt durch die aufgelockerte Konsistenz eine Belüftung des Bodens. Gesunde Gartenerde besitzt einen hohen Humusanteil, den man an der dunkelbraunen Farbe und der lockeren Zusammensetzung erkennt.
Einen hohen Humusanteil der Erde erreicht man u.a. durch die Düngung mit Kompost.

Das Kompostieren ist eine gute Methode, um anfallende organische Abfälle zu verwerten und gleichzeitig die Qualität der Gartenerde zu erhöhen. Die organischen Abfälle verwandeln sich auf dem Kompost zu wertvollem nährstoffreichem Humusdünger.
Für den Kompost eignen sich Obst- und Gemüseabfälle aus dem Garten sowie Abfälle vom Rasenmähen und Heckenverscheiden. Rasenabfälle sollten vor der Kompostierung angewelkt sein.

Aber auch Kaffee- und Teefilter, zerkleinerte Eierschalen oder Eierkartons aus Pappe, Blumen oder sogar Mist von Pflanzen fressenden Kleintieren (Kaninchen oder Meerschweinchen) können auf den Komposthaufen gegeben werden. Bei der Kompostierung ist zu beachten, dass andere Hausabfälle oder Essensreste, Wurst und Fleisch nicht auf den Kompost gehören, ebenso wenig wie von Krankheiten befallene Pflanzenteil oder Fäkalienreste. Hin und wieder kann man dem Komposthaufen auch ein wenig Zeitungspapier, Pappe, Stroh oder Holzhäcksel zufügen.

Für den Ansatz eignet sich am besten ein Kompostbehälter aus Holz, der Kontakt mit dem Erdreich hat und an einem halbschattigen Platz aufgestellt wird. Dadurch können Mikroorganismen aus dem Erdreich in den Kompost gelangen und diesen langsam zersetzen. Die unterste Schicht sollte aus holzhaltigem Material bestehen, kleine Äste und Zweige eignen sich hierfür sehr gut. Die lockere untere Schicht ermöglicht die Zufuhr von Sauerstoff und garantiert die Durchlüftung.

Nun werden die restlichen Abfälle gut miteinander vermischt und anschließend in den Kompostbehälter auf die erste Schicht eingefüllt. Als oberste Schicht dient normale Gartenerde, Gras, Laub oder auch ein spezieller Kompostvlies. Nun beginnen die Mikroorganismen und Bakterien mit der Zersetzung. Die Umwandlung in Humus dauert mehrere Monate und ist abhängig von der Außentemperatur und der Zusammensetzung des Komposts.

Nach etwa 4-5 Monaten sollte der Kompost umgeschichtet werden. Dadurch gelangt Sauerstoff in das Kompostgemisch und beschleunigt die Umwandlung zu Humus.
Im Komposthaufen angesiedelte Nashornkäfer unterstützen den Verrottungsprozess, da sie sich ausschließlich von abgestorbenem Pflanzengewebe ernähren.

Nach etwa 6-8 Monaten hat sich der Kompost in lockeren, krümeligen und nach frischer Erde riechenden Humus verwandelt. Humus ist ein natürlicher Dünger, der den Pflanzen die notwendigen Nährstoffe liefert. Der frische Humus wird einfach auf dem Gartenboden verteilt oder oberflächlich leicht eingeharkt.




Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Rindenmulch
Schnellkomposter
Kompost Schwingsieb



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap