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Gartengemeinschaft - Obstgarten - Aronia Pflege

Aronia Pflege





Die Aronia mit ihren weißen Blüten und fast schwarzen Beeren ist ein Wildobstgehölz, das zu den Rosengewächsen zählt. Die aus dem östlichen Nordamerika stammende Aronia ist in unseren Breiten noch nicht so bekannt. Die Beeren der Aronia Pflanze werden auch als schwarze Apfelbeere bezeichnet.

Die sommergrünen Gehölze begeistern im Mai mit den weißen Blütendolden, die an Apfelblüten erinnern. Aus den essbaren, etwas herb schmeckenden Aroniabeeren lassen sich Saft, Gelee und Likör herstellen. Der Aronia Busch lässt sich gut zum Hochstämmchen veredeln. Die robuste Aronia Pflanze eignet sich im Landschafts- und Gartenbau als Hecke, Hangbepflanzung und zur Begrünung von Flächen. Die Aronia melanocarpa liebt einen hellen Standort mit direktem Sonnenlicht. Im Herbst färben sich die Blätter herrlich orange und machen die Aronia Pflanze zu einem Blickpunkt im Ziergarten.

Die Arionia-Pflanze begeistert mit Genügsamkeit und wandlungsfähiger Optik

Es gibt mehrere Sorten der Aronia Pflanze, eine häufige Form ist die Aronia melanocarpa. Bei der Aronia handelt es sich um einen kompakten Strauch mit einer Wuchshöhe von zwei bis maximal vier Metern.

Die Aronia Pflanze ist robust und winterhart, mit geringen Ansprüchen an die Bodenqualität. Mit ihrem breiten Wurzelgeflecht kann die Aronia gut Trockenheit aushalten. Daher ist sie auch den Sommer über frisch und grün. Die Blätter der Aronia (Apfelbeere) sind kleiner und schimmernder als die Blätter der Apfelbäume. Die Früchte tragenden Dolden ähneln denen der Eberesche (Vogelbeere).

Die Pflanzzeit für die Aronia ist der Herbst und sie kommt in der Regel ohne Pflanzenschutzmittel aus. Die in größeren Abständen gepflanzte Aronia blüht im Mai (fast vierzehn Tage) und ihr Duft lockt zahlreiche Bienen an. Manche Menschen dagegen empfinden den Blütenduft als etwas streng. Jedoch optisch sind die zart-weißen Blüten und die Dolden mit den Aroniabeeren (Mitte August bis September) eine Zierde in jedem Garten.

Anbau und Kultivierung des Zierstrauches Aronia

In Russland, Nordamerika und Skandinavien wird die Aronia Pflanze großflächig angebaut. In Deutschland findet sich ein Aronia Anbaugebiet nur in Sachsen. Die der Heidelbeere ähnelnden Früchte werden von Hand geerntet und manchmal auf Märkten als „Baumheidelbeere“ angeboten. Aber nicht nur die Plantagen sind interessant, sondern auch der Anbau und die Kultivierung der Aronia im eigenen Garten. Eine mögliche Kultivierungsart der Aronia sind Stammbildende Formen, so genannte Hochstämmchen.

Der Aronia Busch lässt sich relativ unkompliziert zum Hochstamm veredeln. Bei der einfachsten Veredelungsart (Kopulation) wird die Aronia Pflanze auf Hochstämme gepfropft. Beim Okulieren wird ein gut entwickeltes Planzenauge übertragen. Als Unterlage eignet sich die Eberesche (Vogelbeere). Die Ausbeute an Früchten ist bei den Hochstämmchen wesentlich höher, ca. 17 Kilogramm Früchte pro Gehölz.

Es bleibt der etwas herbe Beigeschmack der Aroniabeeren. Die Züchtung veränderter Sorten ergibt in Zukunft eventuell Beeren, die milder und etwas angenehmer im Geschmack sind. Beachtlich sind jetzt schon die Inhaltsstoffe der Aroniabeere, wie Anthocyane (Farbstoffe), Gerbstoffe, Vitamin C und E sowie Eisen, Jod und Antioxidatien, die der Zellschädigung entgegenwirken. Ein mit Wasser verdünnter Saft der Aroniabeere ist schon jetzt ein erfrischendes und gesundheitsförderndes Sommergetränk.


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