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Gartengemeinschaft - Obstgarten - Birne

Birne





Birnen sind aufgrund ihres aromatischen Geschmacks in Deutschland sehr beliebt. Wer sie nicht direkt vom Baum isst, weiß die Birnen insbesondere für einen leckeren Kompott zu schätzen. Der Grund, warum man trotz der Beliebtheit dieses Obstes im Vergleich zum Apfelbaum, viel weniger Birnenbäume in den heimischen Gärten sieht, liegt in der Haltbarkeit der Früchte. Die meisten Birnensorten lassen sich bei weitem nicht so lange lagern, wie dies bei Äpfeln der Fall ist. Aus diesem Grund muss die Anzahl der Obstbäume auch immer in Relation zu der Haltbarkeit der Früchte gesehen werden.

Der Standort

Die Standortansprüche variieren von Birnensorte zu Birnensorte. Allgemein gesehen lässt sich jedoch leicht feststellen, dass Birnenbäume stets mehr Wärme benötigen, als Apfelbäume. Die Birne bevorzugt einen eher trockenen, als feuchten Boden. Optimal ist deshalb ein lehmiger Sandboden. Verzichten Sie unbedingt auf einen Boden, der im Untergrund ständig von Nässe betroffen ist.

Birnensorten, welche aus Weinklimaregionen stammen, sollten am besten als Spalier an eine Südwand gepflanzt werden. Bei der Birne handelt es sich um einen Tiefwurzler. Solche Bäume können somit längere Trockenzeiten viel besser überstehen, als Bäume mit flachem Wurzelwerk.

Birne pflanzen

Um einen möglichst großen Ertrag zu erreichen, lohnt sich das Pflanzen der Birne in Form eines Spindelbusches. Wenn diese in Reihe gepflanzt werden sollten, muss ein Abstand von 2,5 Metern eingehalten werden.

Entscheiden Sie sich für jene Sorten, welche in Weinklima-Gegenden beheimatet sind, sollte die Birne in Form eines Spaliers an der Südwand des Hauses gepflanzt werden. Optimal ist es, wenn die Birne dabei noch von einem abstehenden Dach vor Regen geschützt wird.

Birnenhochstämme sind vor allem etwas für das Auge, wobei die Ernte nicht die Hauptrolle spielt. Aus diesem Grund sehen Birnenhochstämme besonders im Bereich der Terrasse sowie an weiteren markanten Stellen des Gartens sehr ansprechend.


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