Eine gute Möglichkeit, Obstbäume zu kaufen
führt natürlich über die Gärtnerei
oder den Gartenfachhandel seines Vertrauens. Dort kann man die
Bäume ansehen, bevor man sie kauft und sich gleichzeitig
beraten lassen. Manche Gärtnereien bieten sogar die
Möglichkeit an, den Baum umzutauschen, sollte er nicht richtig
anwachsen, obwohl der Gärtner alles richtig gemacht hat. Unter
Umständen ist man bei einer Baumschule mit Direktverkauf noch
am besten beraten. Hier kann man sich zudem auch gleich kompetenten Rat
von den Experten holen. Außerdem erfährt man gleich,
wo und wie der Obstbaum gezogen und gewachsen ist.
Eine Beratung gibt es, wenn auch oft weniger
qualifiziert, natürlich auch dann, wenn man Obstbäume
im Gartencenter seines Baumarktes kauft. Dort sind Obstbäume
im Allgemeinen noch einmal sehr viel günstiger. Die meist
billigste und unkomplizierteste Art, Obstbäume zu kaufen
führt heute natürlich über das Internet, wo
man auf einfache Art und Weise Preise und Leistungen vergleichen kann.
Längst kann man hier auch besonders seltene Sorten von
Obstbäumen erstehen.
Die Bäume werden dann jedoch meist "wurzelnackt" versendet,
also ohne den schweren Erdballen, so dass sie beim Transport sehr
empfindlich sind. Zudem muss auf der Reise des Baumes vermieden werden,
dass die Wurzeln austrocknen, da der Baum sonst mit hoher
Wahrscheinlichkeit eingehen wird. Spezielle Strechfolien zum Schutz des
Stammes oder der Wurzel können jedoch helfen, den Baum vor
Schäden zu bewahren. In der Regel werden
Obsthochstämme vom Verkäufer auch sorgfältig
mit Folie und Draht umwickelt, verpackt und gepolstert, so dass die
meisten Bäume unbeschadet ankommen. Gegebenenfalls lohnt es
sich, genauer nachzufragen, wie der Anbieter den Obstbaum für
den Versand verpackt.
Es gibt auch Anbieter, die - abhängig vom angebotenen
Transportmittel - Obstbäumchen als Containerpflanzen
versenden, was die Gefahr minimiert, dass der Wurzelballen beim
Transport Schaden nimmt. Obstbäume können dann vom
Anbieter mit der Bahn, per Spedition oder mit der Post versendet
werden. Ist in der Nähe eine Baumschule zu finden, mit welcher
der Anbieter kooperiert, so werden die Obstbäume oft auch von
dieser direkt angeliefert. Dennoch können die Versandkosten je
nach Transportmittel oft hoch sein, weshalb sich die Selbstabholung
häufig lohnen kann. Zudem kann man sich bei der Abholung
versichern, dass das Fachgeschäft gute Ware verkauft hat.
In jedem Fall lohnt es sich vor dem Kauf, verschiedene
Angebote zu vergleichen und sich gut umzuschauen und zu informieren,
bevor man sich entscheidet. Immerhin soll dies eine besondere
Investition in den Garten sein, die noch Jahre, hoffentlich Jahrzehnte
lang Früchte tragen wird.
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