Pfirsiche sind hinsichtlich ihrer klimatischen
Voraussetzungen in Deutschland eher als exotische Frucht zu betrachten,
denn hierbei handelt es sich um eine äußerst wärmebedürftige Obstart.
Besonders lecker schmecken die saftigen Pfirsiche, wenn man sie direkt
vom Baum isst. Darüber hinaus bietet es sich an aus den Pfirsichen
leckere Marmelade herzustellen. Pfirsiche enthalten reichlich
Provitamin A und Kalium.
Der Standort
Pfirsiche lieben das ganze Jahr über einen warmen Standort.
Es ist besonders deshalb so schwierig Pfirsiche in Deutschland zu
halten, weil diese auch in den Wintermonaten keine Kälte vertragen, da
ansonsten das Holz beschädigt wird. Die optimale Pflanzstelle verfügt
deshalb über einen warmen und lockeren Boden der darüber hinaus über
ausreichend Feuchtigkeit verfügt. Achten Sie darauf, dass Ihr Boden
nicht zuviel Kalk enthält, da sich ansonsten infolge der Chlorose die
Blätter gelblich färben.
In den für den Pfirsich heimischen Weinklima-Gebieten wird
dieser insbesondere als Buschbaum angepflanzt. In Deutschland finden
vor allem kernechte Arten häufig Verwendung, weil sich diese unserem
Klima besser anpassen können. Kernechte Arten lassen sich bei uns gut
in Form eines Fächerspaliers an der Hauswand ziehen.
Besonders interessant ist die Tatsache, dass sich wirklich
saftige Pfirsiche nur im eigenen Garten ernten lassen. Dies liegt
daran, dass die im Handel erhältlichen Pfirsiche in den Anbaugebieten
schon vor der vollkommenen Reife geerntet werden, um den weiten
Transport zu überstehen.
Bei der Nektarine handelt es sich umeine unbehaarte,
glattschalige Variante des Pfirsichs. Die Ansprüche an den Standort und
die Pflege sind die gleichen.
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