Jeder kennt sicher die schönen Rhododendren-Sträucher, die
mit ihren betörenden Blüten in rosa, lila oder auch weiß den ganzen
Garten verzaubern können. Aber Vorsicht! Die blühende Pracht samt
grüner Blätter ist giftig. Was nur wenige wissen ist, dass es sehr
viele verschiedene Rhododendrensorten gibt. Eines aber haben sie alle
gemeinsam, nämlich die Pflege. Rhododendren fühlen sich in dichter
Bepflanzung mit anderen Rhododendren am wohlsten. Der Rhododendron ist
aber keine anspruchslose Pflanze. Neben viel Wasser benötigt er auch
regelmäßiges Düngen.
Wenn der Rhododendron seinen Platz, am besten im
Halbschatten, gefunden hat, geht es an die Pflege. Die beste Düngezeit
ist das Frühjahr. Die erste Düngung sollte mit erprobten Voll- oder
Langzeitdüngern durchgeführt werden. Für kleinere Pflanzen (30 – 60
Zentimeter) empfiehlt sich eine Düngemenge von 40 – 60 Gramm pro
Quadratmeter. Größere Pflanzen (70 – 120 Zentimeter) benötigen ca. 90
Gramm pro Quadratmeter. Dies sind allerdings nur Richtwerte, falls
nichts anderes angegeben ist.
Im Fachhandel gibt es spezielle Rhododendron Dünger, wie
beispielsweise organisch-mineralische Rhododendron Dünger. Fast jeder
namhafte Hersteller von Pflanzenmitteln bietet diese Produkte an.
Wichtig beim Düngen ist, sich an die genauen Mengenangaben der
Hersteller zu halten, welche durchaus variieren können. Auch die
vielseitig einsetzbaren Blaudünger bieten sich gut für Rhododendren an.
Um die Magnesiumversorgung zu sichern, bietet es sich an, Kieserit
beizumischen.
Bevor aber mit dem Düngen begonnen wird, wäre es sehr
empfehlenswert den pH-Wert des Bodens zu ermitteln. Mit Hilfe eines
Universal-Indikatorpapiers kann leicht der pH-Wert des Bodens
festgestellt werden. Diese Universal-Indikationspapiere findet man im
Fachhandel oder in der Apotheke. So wird der Pflanze eine eventuelle
Überdüngung erspart, denn manche Böden müssen öfter, andere seltener
gedüngt werden.
Großlaubige Rhododendren haben einen höheren Bedarf an
Nährstoffen als Kleinlaubige. Mit Kompost (am besten Nadelkompost) oder
Hornspänen, können dem Boden ebenfalls gut Nährstoffe zugeführt werden.
Da Rhododendren sehr salzempfindlich sind, sollte man chloridhaltige
Dünger am besten ganz vermeiden oder zumindest nur sehr selten
verwenden.
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