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Gartengemeinschaft - Pflanzenvermehrung - Kakteen Ableger

Kakteen Ableger





Selbstverständlich kann man die Vermehrung seiner Kakteen den Gärtnern überlassen, die haben es ja schließlich gelernt. Dennoch wird es wohl kaum einen Kakteenfreund geben, der nicht versucht, seinerseits Kakteen heranzuziehen. Dabei ist es nicht einmal das Geld, weshalb er sich nicht einfach die gewünschten Pflanzen kauft. Es ist vielmehr der Reiz zu beobachten, wie ein Ableger Wurzeln treibt und als selbstständige Pflanze weiter wächst. Freilich, eine Menge Geduld und einige Kenntnisse muss man sich schon aneignen, um spätere Fehlschläge vermeiden zu können.

Neben der generativen Vermehrung, also der Zucht aus Samen der Kakteen, wird vor allem die vegetative Vermehrung , was übersetzt soviel wie "durch Wachstum entstehend" bedeutet, zum Einsatz gebracht. Grundsätzlich können mit dieser Methode alle Kakteen vermehrt werden. Allerdings gibt es viele Arten, die nur schwer wurzeln, oder kaum Sprossen bilden. So wird etwa die Mehrzahl der Kugelkakteen besser durch Samen vermehrt. Doch die meisten Säulenkakteen, Opuntia, Pereskia, Rhipsalis sowie alle sprossenden und Kindelbildenden Kakteen lassen sich sehr gut durch Ableger vermehren.

Im Normalfall schneidet man die Ableger im späten Frühjahr oder Sommer. Die Witterung kann nämlich so dazu beitragen, dass die Schnittflächen schneller verheilen. Die Mutterpflanzen sollten gut im Trieb und der zu schneidende Ableger gesund sein. Der Ableger sollte immer aus einem gut ausgereiften, also mindestens vorjährigen Trieb geschnitten werden, da Stecklinge aus zu jungem Gewebe häufig faulen und zu alte kaum noch Wurzeln bilden. Das Messer ist vor dem Schnitt unbedingt zu desinfizieren und sollte scharf sein, damit nicht zu viele Zellen zerquetscht werden. Der Ableger wird mit einem ziehenden Schnitt, möglichst ohne abzusetzen, von der Mutterpflanze abgetrennt.

Nach dem Schneiden der Ableger muss die Schnittstelle möglichst schnell verheilen. Solange sie noch feucht ist, besteht beim Stecken die Gefahr von Pilzinfektionen. Große Schnittflächen pudert man vorsorglich mit Holzkohlestaub oder Bewurzelungspulver, das es im Fachhandel zu kaufen gibt, ab.

Anschließend stellt man die frisch geschnittenen Ableger deshalb so auf, dass Luft an die Schnittflächen gelangen kann und der Steckling auch ausreichend Licht für die notwendigen Stoffwechselvorgänge erhält. Am günstigsten stehen sie in einem Kasten mit Gitterboden oder in trockenen Tontöpfen. Auf jeden Fall muss sich die Schnittstelle unten befinden, da sich sonst die Wurzeln aufgrund der Schwerkraft an einer ungewollten Stelle des Ablegers bilden würden. Gelegentlich sollte man den Zustand der Ableger überprüfen. Zeigt sich an den Schnittflächen Fäulnis, ist unbedingt bis in das noch gesunde Gewebe Nachzuschneiden.

Bis sich die ersten Wurzelspitzen zeigen, können zwei bis sechs Wochen vergehen. Nun wird der Ableger in handelsübliche Kakteenerde getopft und bereits einige Tage später sind auch die ersten Wassergaben möglich. Die gesunde Farbe und ein sich einstellendes Wachstum des Ablegers zeigen, dass alles richtig gemacht wurde und die Wasser- und Nährstoffaufnahme über die neu gebildeten Wurzeln bestens funktioniert.




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Leser-Kommentare (2)

Steinhaeuser-Dolgun (01.04.2012 22:23:02)

Hallo, mein Säulenkaktus ist an einigen Stellen angefroren, Fenster war auf, möchte ihn deshalb vermehren durch Stecklinge, kennt sich jemand da aus?



jenni 453 / (12.02.2012 11:47:35)

Danke das hat mir wirklich geholfen, denn ich habe23 Kakteen zuhause.




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