Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Pflanzenvermehrung - Bananenstaude vermehren

Bananenstaude vermehren





Pünktlich zum Frühjahr bringt der Postbote einige Gartenkataloge vorbei. Beim Durchblättern wird einigen sicherlich auch die herrliche Bananenstaude auffallen. Solche Stauden kann man auch in Gärtnereien und sogar in Baumärkten kostengünstig erwerben.

Die Bananenstauden sind winterhart und können sowohl im Freiland, als auch im Kübel gepflanzt werden. Entscheidet man sich für die Kübelpflanzung sollte man einen ausreichend großen Kübel auswählen und in diesen eine Drainage legen, denn die Bananenstaude verträgt keine Staunässe. Als Pflanzerde nimmt man einen nährstoffreichen Boden, der gut lehmig ist.

Bis zum Sommer hin wächst die Banenstaude, da ist es ratsam, sie einmal im Monat zu düngen. Dafür eignet sich Flüssigdünger genauso gut wie Blaudünger. Nicht vergessen darf man, dass man die Bananenstaude alle 2 Jahre umtopfen sollte. So wächst sie am besten und kann eine stattliche Höhe erreichen. Nach mehreren Jahren kann die Bananenstaude ihren Besitzer sogar mit ihrer Blüte belohnen. Damit sie aber Früchte ausbildet, sollte die Bananenstaude im Warmen stehen.

Aus dem Wurzelballen heraus wachsen die Ableger der Staude. Da es sich bei der Banane um eine Staude handelt, kann man diese Ableger an der Wurzel belassen. Es ist aber auch möglich, aus diesen Ablegern neue Stauden zu ziehen. Hobbygärtner warten in der Regel solange, bis der Ableger gute 30 cm groß geworden ist. Dann trennt man ihn mit einem scharfen Messer von der Mutterpflanze ab. Die Schnittstelle betupft man mit einem Gemisch aus Kohletablettenpulver und Wasser und setzt den Ableger nun in einen kleinen Blumentopf. Auch hierbei ist wieder Geduld angesagt, denn die Ableger müssen sich erst festigen. Ihr Wachstum ist deshalb erst nach einigen Wochen zu sehen.

Nicht soviel Glück dürfte man dagegen damit haben, wenn man die Ableger ins Wasser stellt, denn dort fangen die Schnittstellen schnell an zu faulen. Hat man jedoch Glück und einer der Ableger fängt an zu wurzeln, wird auch er in einen passenden Topf umgesetzt. Eigentlich sind Bananenstauden unkomplizierte Gewächse. Man muss sie nicht zurückschneiden. Verwelkte Blätter können einfach weggeschnitten werden.

Überwintert man die Banane dagegen im Freien, muss man beachten, dass nur ihr Stamm und ihr Wurzelballen winterhart sind. Nachdem es den ersten Frost gegeben hat, werden die Blätter braun und unansehnlich. Nun kann man den Stamm kürzen und mit Vlies- oder Bastmatten umwickeln. Zusätzlich sollte man die Pflanze vor Bodenfrost schützen. Dazu eignet sich eine dicke Schicht aus Rindenmulch rund um die Pflanze. Auch hierbei muss man darauf achten, dass die Pflanze noch atmen kann. Staunässe wird ihr Herz, den Wurzelballen angreifen und ihn zerstören. Hobbygärtner decken ihre großen Pflanzen gern mit Styroporplatten, auf die sie Rindenmulch aufschichten, ab.

Erst wenn die Eisheiligen vorüber sind, kann man diese Schutzschicht gefahrlos wegräumen. Stellt sich dann die Wärme ein, treibt die Staude erneut aus und beginnt zu wachsen. Steht die Pflanze in der Wohnung ist der Rückschnitt nicht erforderlich, die Pflanze wächst in diesem Fall normal weiter.




Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Geranien vermehren
Kakteen Ableger
Begonien vermehren



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap