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Gartengemeinschaft - Pflanzenvermehrung - Haselnuss Sträucher / Bäume vermehren

Haselnuss Sträucher / Bäume vermehren





Die Hasel (Corylus avellana) ist sowohl als Zierstrauch als auch wegen ihrer Früchte, der Haselnüsse ein beliebtes Gartengewächs. Die gemeine Hasel ist in Europa heimisch, während andere Arten und Gattungen dieser Familie ebenso im asiatischen und im amerikanischen Raum wild vorkommen. Manche Arten bilden einen kräftigen, verzweigten Haupttrieb und kaum Nebentriebe aus, so dass sie mit etwas Pflege zu einem Baum gezogen werden können.

Die wilde Haselnuss bildet im Sommer eine Vielzahl an Früchten aus, die nach der Reifung im Herbst vielen Tieren als Nahrungsgrundlage für den Winter dienen. Insbesondere kleine Nagetiere wie Mäuse und Eichhörnchen legen sich ganze Vorratslager aus Haselnüssen an, die meist nicht vollständig aufgezehrt werden. Aus den übrig gebliebenen Nüssen sprießen im folgenden Frühling kleine Haselpflänzchen.

Die Vermehrung auf diese natürliche Art funktioniert ohne Schwierigkeiten, da auch die stark fruchtenden Zuchtformen der Haselnuss immer noch sehr gut keimfähig sind, allerdings erfordert es viel Geduld, bis der zarte Keimling zu einem ordentlichen Strauch oder Baum herangewachsen ist und selbst Früchte trägt. Wer eine spezielle Sorte der Haselnuss in seinem Garten stehen hat, der wird versuchen wollen, diese sortenrein zu vermehren. Bei Früchten, die mit den Pollen anderer Sträucher befruchtet wurden, kommen wie zu erwarten Mischlinge mit anderen Eigenschaften heraus.

Die sicherste Methode ist das Absenken. Dafür wird ein tief ansetzender Trieb in den Boden gedrückt und mit einem Gewicht oder einem Metallhering dort festgehalten. Der Trieb wird dadurch weiter von der Mutterpflanze versorgt, bildet aber durch den Kontakt zum Boden (der in dieser Zeit nicht austrocknen sollte) eigene Wurzeln. Schon nach wenigen Wochen hat die Hasel Wurzeln gebildet und kann von der Mutterpflanze abgetrennt werden.

Bei schlecht wurzelnden Gewächsen empfiehlt es sich, den Ableger erst zu ringeln oder mit einem Kupferdraht abzubinden. Dadurch wird die Pflanze im Inneren des Triebes mit Wasser von der Mutterpflanze versorgt, die Nährstoffe, die in den Blättern der jungen Pflanze gebildet werden können aber nicht durch den Bast zur Altpflanze zurück und bleiben dem Ableger erhalten. Im Allgemeinen ist die Hasel sehr leicht zu bewurzeln und dieser Vorgang bleibt nur den besonders hochgezogenen, sensiblen Formen vorbehalten.

Auch die simpelste Form der Vermehrung über Stecklinge oder Steckholz zeigt bei der Hasel sehr gute Ergebnisse - so können nach einem Verjüngungsschnitt die Hölzer mit oder ohne Blätter zu etwa einem Drittel ihrer Länge in den Boden gesteckt werden und bilden dort meist in kurzer Zeit Wurzeln aus. Der Standort darf allerdings nicht in der prallen Sonne liegen und das Erdreich sollte immer gleichmäßig feucht gehalten werden. Schnittholz, das spät im Herbst eingesetzt wird, ruht über den Winter und bildet erst im folgenden Frühjahr Knospen aus.

Die Haselnuss ist auch für Anfänger ein sehr einfach zu vermehrendes Gewächs, das sich durch gute Fruchteigenschaften bewehrt.


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