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Gartengemeinschaft - Pflanzenvermehrung - Orchideen vermehren

Orchideen vermehren





Sie ist die Königin der Blumen: die Orchidee. Liebhaber und Hobbyzüchter können sich bei der Anzahl an Arten gar nicht satt sehen, schließlich gibt es ca. 30.000 verschiedene davon. Sie gehören zu den Einkeimblättrigen Pflanzen (ihre Samen bilden nur ein Keimblatt).

Vermehrt werden können diese auf zwei Arten: generativ, durch Samen und vegetativ, durch Ableger. Draußen sind hauptsächlich die Insekten für die natürliche Bestäubung der Blüten verantwortlich. Wer aber Orchideen in eigener Regie vermehren möchte, der kann dies z.B. über eine „künstliche“ Befruchtung erreichen. Dieses Verfahren ist allerdings sehr schwierig und benötigt einiges an Fachwissen. Wem es gelingt, der kann sich glücklich schätzen. Denn: verschiedene Arten lassen sich miteinander „kreuzen“ – so können sehr interessante Mix-Varianten entstehen.

Orchideen-Samen haben um die Keimzelle kein eigenes Nährgewebe. Dementsprechend schnell würde dieser eingehen! In der Natur übernimmt das „füttern“ ein Pilz. Dieser bereitet Nährstoffe so auf, dass sie von dem Keimling problemlos aufgenommen werden können. Diese Nahrung muss der Mensch bei einer künstlichen Aussaat selbst zuführen. Dafür gibt es spezielle Nährböden im Handel. Zusätzlich wichtig: bei der Aussaat dürfen weder Pilze noch Bakterien in der Umgebungsluft sein. Diese würden sich so schnell vermehren, dass die Orchidee keine Chance hätte.

Profis benutzen dafür eine so genannte sterile Werkbank (ähnlich wie ein Gewächshaus „unter Quarantäne“). Ein mineralstoffreiches Substrat ist bei der Vermehrung von Orchideen ein „muss“. Wichtig: bis zur ersten Blüte können mehrere Jahre vergehen. In dieser Zeit muss die „angehende“ Orchidee trotzdem gepflegt werden.

Bei der vegetativen Vermehrung sieht das schon etwas leichter aus: hier werden Ableger von der Mutterpflanze produziert. Fehler können trotzdem gemacht werden. Wichtig ist es z.B., dass der Keimling so lange an der Mutterpflanze wachsen kann, bis er groß genug ist und alleine überlebt. Dies wird einige Monate dauern. Bis dahin soll er regelmäßig mit Wasser besprüht werden – dies ist für den empfindlichen Sprössling schonender! Ist der Orchideen-Ableger groß genug (wichtig: er muss Wurzeln gebildet haben!), wird er mit einem Messer von der Mutterpflanze abgetrennt und in ein nährstoffreiches (!) Orchideen-Substrat eingepflanzt.

Wer sich an die (Hobby-)Zucht von Orchideen traut, der muss Ausdauer beweisen. Gerade dann, wenn es beim ersten oder zweiten Versuch nicht sofort funktioniert. Für den Orchideen-Neuling ist anfangs die Vermehrung durch Ableger zu empfehlen. Aber auch die schwierigere und viel aufwendigere Generative Vermehrung hat ihre klaren Vorteile: durch Kreuzung verschiedener Arten besteht die Möglichkeit neue und wunderschöne Pflanzen zu „kreieren“. Dabei „gutes Gelingen“!




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