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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Badewannenlack

Badewannenlack





Herkömmliche Badewannen sind in der Regel sehr beständig und halten auch über mehrere Jahrzehnte. Dies gilt vor allem für mit Emaille beschichtete Exemplare. Im Laufe der Zeit können sich jedoch deutliche Gebrauchsspuren ergeben, welche den optischen Eindruck maßgeblich verschlechtern können. So verschwindet bei älteren Modellen mit den Jahren der Glanz der Oberfläche und es kommt ein eher unansehnlicher matter Farbton zum Vorschein. Oftmals ist es dann sehr kostenintensiv eine komplett neue Badewanne zu erwerben und auch einbauen zu lassen.

Problematisch gestaltet sich dies vor allem in älteren Badezimmern in Bezug auf die umliegenden Fliesen. Alle mit der auszutauschenden Badewanne in Berührung kommenden Fliesen müssen ebenfalls ausgewechselt werden. Besonders schwierig wird es, wenn die bereits ältere Fliesenform und Farbe nicht mehr im Fachhandel zu erhalten ist. In so einem Fall wäre es dann notwendig, das gesamte Bad neu und einheitlich zu fliesen.

Um diesem sehr großen Aufwand aus dem Weg zu gehen gibt es jedoch eine Alternative. Diese ergibt sich aus der Möglichkeit eine neue Beschichtung auf die ausgeblichene und abgenutzte Badewanne aufzubringen, wodurch diese ihren Glanz zurück erhält und wieder aussieht wie am ersten Tag.

Hierfür darf jedoch keine herkömmliche Lackfarbe verwendet werden, da diese nicht ausreichend auf dem sehr glatten Emailleuntergrund haften würde. Ein weiteres Problem würde sich aus der Tatsache ergeben, dass durch den undurchlässigen Untergrund kein komplettes Durchhärten der Farbschicht zu realisieren wäre.

Darum wird Badewannenlack aus insgesamt drei chemischen Komponenten zusammengemischt. Diese werden jedoch erst kurz vor ihrer Anwendung miteinander vermengt. Herkömmliche Farben trocknen, wenn der Lösungsmittelanteil in ihnen verdunstet ist. Dies ist bei Badewannenlack nicht der Fall. Hier verbinden sich die drei Bestandteile und es kommt zu einem chemischen Trocknen und Aushärten der Masse. Dementsprechend ist es anzuraten, nach dem Anmischen relativ schnell zu arbeiten. Innerhalb von einer dreiviertel Stunde sollte die neue Beschichtung fertig gestellt werden.

Im Vorfeld einer neuen Badwannenbeschichtung ist eine gründliche Reinigung vorzunehmen. Sämtliche Fette, Verschmutzungen und sonstige Verunreinigungen müssen aus der Wanne entfernt werden, damit der spezielle Badewannenlack auch zu richtigen anhaften im Stande ist. Hierzu wird in der Regel auch ein Kalklösendes Mittel im Lieferumfang der Badewannenlackkomponenten mitgeliefert.

Dieses wird nun zusammen mit etwa drei Litern klarem Wasser in die zu bearbeitende Wanne gegeben. Nun ist es wichtig die Lösung gut und gleichmäßig durch Rühren in der Wanne zu verteilen, um Kalk- und andere Rückstände ablösen zu können. Darauf folgend wird ein Scheuermittel aufgebracht und anschließend wird die Badewanne mit feinem Nassschleifpapier bearbeitet, damit die Oberfläche aufnahmefähig wird und dessen Poren geöffnet werden.

Anschließend wird noch einmal alles gesäubert, abgespült und getrocknet. Erst wenn die Badewanne vollständig trocken ist, kann der Badewannenlack aufgebracht werden. Hierzu kann auch ein Heißluftgerät verwendet werden. Zum Schutz vor eventuellen Wassertropen wird nun noch der Wasserhahn mit einer Plastikfolie oder einem Beuten umwickelt. Alle anliegenden Randflächen müssen sorgsam abgeklebt werden, bevor es mit der Beschichtung nun losgehen kann.


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