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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Bangkirai Terrasse

Bangkirai Terrasse





Zahlreiche Gartenbesitzer entscheiden sich heutzutage bei der Modernisierung oder der Neuerrichtung ihrer Terrasse für den Baustoff Holz. Sie verleihen dem Gartenambiente eine warme gemütliche Atmosphäre, welche zudem viele Vorteile bietet. Vorzugsweise wird für die Konstruktion von Terrassen ein Hartholz, wie beispielsweise das exotische aus Ostasien stammende Bangkirai-Holz favorisiert.

Anfänglich überzeugen die Bangkirai-Dielen durch ihre edel rot-bräunliche Färbung, der beidseitig unterschiedlichen Riffelung der Bohlen, sowie der extrem guten Widerstandskraft gegenüber der Witterung und Schädlingen wie Insekten und Pilzen. Die außergewöhnliche Härte und der hohe Ölgehalt im Bangkiraiholz bewirken, dass eine Lebensdauer der Holzterrasse von mindestens 30 Jahren erreicht werden kann. Allerdings hat diese Qualität natürlich ihren Preis, welcher im Vergleich zu heimischen Harthölzern, wie Douglasie oder Fichte etwas höher liegt.

Je nach Belieben können Gartenfreunde für die Optik ihrer zukünftigen Bangkirai-Terrasse  zwischen Bangkirai-Terrassenbohlen als auch Bangkirai-Terrassenfliesen wählen.

Die Bohlen sind mit einer zweifachen Riffelung erhältlich: Eine Seite mit Feinriffelung, die andere Seite mit Grobriffelung. Welche Seite als Sichtseite dient, liegt auch hier ganz im Ermessen des Terrassenbauers. Auch die Pflege von Bangkirai gestaltet sich als sehr einfach. Nachdem das Holz eine gewisse Zeit der Witterung ausgesetzt war, verfärbt es sich silbergrau. Hier empfiehlt es, sich die Terrasse vorbeugend mit grüner Seife einmal jährlich im Frühjahr zu reinigen. Eine anschließende Ölung mit speziellem Bangkirai-Öl verhindert dann ein Vergrauen des Terrassenbodens.

Zudem können sich auch Späne aufstellen, welche sich bei Barfußläufern schmerzhaft in die Füße setzen können. In einem solchen Fall sollte es zwischendurch zuerst abgeschliffen und ebenfalls geölt werden. Beim Bau einer Bangkirai-Terrasse sollte ferner auf einige weitere Punkte geachtet werden, damit die erwartete Lebensdauer keinesfalls beeinträchtigt wird.

Auf einem geraden Untergrund muß zuallererst ein Kiesbett angelegt werden, damit die Holzbohlen bei schlechtem Wetter vor Fäule geschützt liegen. Darauf aufgebaut wird die Unterkonstruktion aus Kanthölzern, welche ebenfalls aus Bangkirai Hartholz bestehen sollten und die wiederum auf einer Unterlage aus Waschbetonplatten oder fester Folie liegen.

Die Zwischenräume bleiben freiliegend. Den Abschluss der Konstruktion bildet der Belag mit Bangkirai-Bohlen, welche ausschließlich mit Edelstahlschrauben auf der Unterkonstruktion befestigt werden sollten. Die einzelnen Bohlen müssen mit sogenannten Dehnungsfugen verlegt werden, da Holz ja bekanntlich arbeitet, also sich bei Wärme ausdehnt und bei Kälte zusammenzieht.


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