Gerade in den nordischen Ländern sind Blockhäuser extrem
beliebt, auch hier in Deutschland lassen sich immer mehr Menschen vom
Urlaubsgefühl, das diese Häuser vermitteln, begeistern. Dies ist auch
nicht verwunderlich, denn ein Blockhaus im Garten ist mit Sicherheit
ein absoluter Hingucker und wird bei Freunden und Nachbarn bestimmt
Anerkennung und vielleicht sogar Neid hervorrufen.
Es kann als Schutz vor Regen bei eigentlich im Freien
geplanten Feiern oder auch zum kuscheligen Beisammensein mit dem
Lebenspartner dienen. Praktisch veranlagte Menschen verwenden es auch
gerne als handwerkliche Arbeitsstätte. In jedem Fall aber verpasst ein
Blockhaus dem Garten eine besondere, individuelle Note.
Doch bevor mit dem Bau begonnen werden kann, müssen zunächst
einige Dinge vorab geklärt werden. Besonders wichtig ist die Frage, ob
das Blockhaus überhaupt an der gewünschten Stelle errichtet werden
darf. Oft ist nämlich ab einer bestimmten Größe des zu bauenden Objekts
eine Baugenehmigung notwendig. Es empfiehlt sich daher ein Gang zu der
jeweiligen Behörde, welche die nötigen Auskünfte geben kann.
Aber auch die endgültige Position des Blockhauses sollte
gründlich überlegt werden. So sollte sich das neue Bauwerk ganzheitlich
in das gewünschte Gesamtbild des Gartens einfügen und nicht zu einem
Störfaktor werden. Außerdem kann es auch - beim Bau an einer falschen
Stelle - dem Nachbar die Aussicht nehmen, was dann möglicherweise zu
berechtigtem Unmut des Nachbarn und ungewünschten Auseinandersetzungen
mit diesem führen kann. Eine vor dem Bau getroffene Absprache bezüglich
der endgültigen Position des Blockhauses mit allen Anliegern, sollte
dem kostspieligen Versetzen des Blockhauses vorbeugen und alle
Beteiligten zufrieden stellen.
Steht dann die gewünschte und von allen Seiten akzeptierte
Position im Garten fest, sollte als erstes ein Fundament gebaut werden,
welches das Blockhaus stabiler und sicherer macht. Um zu überprüfen, ob
das Fundament in allen Witterungslagen besteht, sollte es im Idealfall
ein ganzes Jahr vor dem eigentlichen Bau des Blockhauses angelegt
werden. Sind Schäden entstanden - zum Beispiel durch Frost im Winter -
so muss in jedem Fall noch nachgebessert werden.
Ist bis dahin alles gut verlaufen, muss natürlich noch das
Blockhaus als solches gekauft werden. Dabei spielen die Größe und die
Qualität entscheidende Rollen für den Kaufpreis. Um die 1.000 - 5.000
Euro sollte man jedoch einplanen.
Damit ist ein Blockhaus selbstverständlich kein günstiges Vergnügen,
doch den Gegenwert, den man für dieses sicherlich gut angelegte Geld
bekommt, sollte man nicht außer Acht lassen. Denn ein eigenes Blockhaus
im Garten stellt bisher eher eine Ausnahme in deutschen Gärten dar.