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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Elektrozaun / Weidezaun / Schafzaun

Elektrozaun / Weidezaun / Schafzaun





Schafe, Ziegen und Pferde, aber auch Exoten wie Lamas und Strauße werden immer häufiger als Haustiere gehalten - sei es zum Gelderwerb oder zum privaten Vergnügen. Ein großes Grundstück besitzen Sie – und nun haben Sie sich zur Tierhaltung entschlossen. Damit steht die Frage nach einer sicheren Umzäunung im Raum. Am häufigsten ist hierbei der elektrische Weidezaun anzutreffen.

Elektrozäune bestehen aus mehreren Komponenten. Das Herz der Anlage ist das Weidezaungerät, das regelmäßig Stromimpulse abgibt. Die Leistung des Gerätes - gemessen in Joule - bestimmt die Stärke des abgegebenen Impulses. Die Geräte variieren zwischen einer Leistung von 0,5 bis über 5 Joule. Bei der Auswahl des Weidezaungerätes spielt nicht nur die Hütespannung, die Sie erzeugen wollen, eine Rolle, sondern auch die Energieversorgung. Haben Sie einen 230 Volt-Anschluss zur Verfügung, können Sie sich für ein Netzgerät entscheiden. Weiterhin stehen Akkugeräte und sogar Solarmodule zur Verfügung.

Für Schafe, Ziegen, Wildtiere und Federvieh sollte die Spannung mindestens 4.000 Volt betragen. Diese Tiere haben ein dickes Fell und spüren daher die Impulse nicht so deutlich. Für Pferde, Rinder, Schweine, auch Hunde und Katzen hingegen reicht eine Mindesthütespannung von 2.000 Volt.
 
Die Zaunleitung ist der eigentliche Zaun. Sie besteht aus Breitbändern, Kordeln, Draht oder einem anderen leitfähigen Material, dient als Abgrenzung und leitet die Stromimpulse weiter. Achten Sie darauf, dass möglichst kein Bewuchs für Ableitungen sorgt. Auch die Verbindungsstellen der Leiter entpuppen sich manchmal als Schwachstellen, sie müssen zum Material des Leiters passen.

Zur Befestigung an den Zaunpfählen benötigen Sie Isolatoren, wenn die Pfähle aus Holz bestehen. Der Trend geht allerdings zu leichten, witterungsbeständigen und voll isolierten Kunststoffpfählen, die dann auch keine gesonderten Isolatoren mehr benötigen.

Sehr wichtig ist die Erdung, da der Strom über das Erdreich ungehindert zum Gerät zurückfließen soll. Dazu setzen Sie Erdspieße aus rostfreiem Material im Abstand von drei Metern und verbinden diese mit einem gut leitenden Material, zum Beispiel glatten Weidezaundraht, und Erdungsklemmen. Die Anzahl der Spieße ist abhängig von der Länge des Zaunes, dem Bewuchs, auch defekte Isolatoren sollten Sie einkalkulieren.

Am besten setzen Sie die Spieße an eine Stelle, die das ganze Jahr über feucht ist. Trockener und sandiger oder felsiger Boden leitet schlechter. Fachgerecht gebaute Elektrozäune sind für Mensch und Tier ungefährlich, da die Impulse nur kurz andauern - die Länge liegt im Millisekundenbereich. Trotzdem ist die Berührung unangenehm und erzeugt so einen Abschreckungseffekt.

Bitte denken Sie auch daran, dass der Gesetzgeber die laufende Überwachung der Zaunanlage vorschreibt.

Und zum Schluss noch ein Tipp: Elektrozäune können auch Felder vor dem Eindringen einer Wildschweinrotte schützen.


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