Für Haus- und Gartenbesitzer stellt sich recht frühzeitig die
Frage, wie die Hausnummer aussehen soll und wo man sie anbringen muss.
Wenn dies nicht von der Gemeinde vorgegeben ist (dann sind die Nummern
ohnehin identisch gestaltet), bietet sich die Möglichkeit, durch
eine geschmackvolle Hausnummer und eine funktionale Beleuchtung –
die womöglich den Türbereich (Schloss und Briefkasten) mit
erfasst – das gewünschte Gesamtbild des Grundstücks zu
unterstreichen.
Bei Hausnummern gilt prinzipiell, dass weniger mehr ist - die
Nummer
dient ja zunächst zum eindeutigen Identifizieren des Hauses
für Postboten und Besucher. Die Schrift muss groß genug
sein, leserlich, gut sichtbar angebracht, möglichst auch
kontrastreich und - wenn das Haus abends im Dunkeln liegt - beleuchtet.
(Hierfür gibt es inzwischen leistungsfähige
Solar-LED-Kombinationen, die sich auch bei trübem Tageslicht
ausreichend aufladen, um die ganze Nacht zu leuchten.)
Ein wichtiger Aspekt der Hausbeleuchtung, ist das
individuelle
Sicherheitsempfinden. Nicht immer ist ein Bewegungsmelder geeignet,
potenzielle Einbrecher abzuschrecken – hingegen kann das Ein und
Aus der Außenbeleuchtung auch für die Hausbewohner recht
störend werden. Eine gute Alternative ist die dauerhafte
Beleuchtung der Hausfassade (ohne dass Licht in die Räume
abgestrahlt wird), die zugleich den vor dem Haus gelegenen Weg mit
beleuchtet und somit die Unfallgefahr für Bewohner und Passanten
verringert.
Wer das Haus nicht direkt mit einer Außenleuchte versehen
möchte, kann die Sicherheit auf den Wegen ums Haus auch durch
beleuchtete Wegkanten, Stufen oder Trittsteine sicherstellen.
Inzwischen gibt es ästhetisch überzeugende Lösungen, die
auch tagsüber den Gesamteindruck des Grundstückes nicht
stören.
Ein Zuviel an Licht kann übrigens ebenfalls als störend
empfunden werden – manchmal ist es gerade für Gärten
schöner, wenn es neben "Lichtinseln" auch dunkle Bereiche gibt.
Neben dem Design und der Anordnung der Leuchten spielt auch die Farbe
des abgestrahlten Lichtes eine wesentliche Rolle für das Gelingen
des Beleuchtungskonzepts.
Neben dem weißen Licht sind auch bläuliche, gelbe oder
orange Leuchtkörper im Handel. Die Farbe des Lichts bestimmt
grundsätzlich die "Temperatur", also die Stimmung der
ausgeleuchteten Szenerie. Warmes, organgefarbenes Licht wird bei
gleicher Wattzahl als schwächer empfunden als bläuliches;
zudem bildet es nicht immer einen glücklichen Kontrast zu
grünem Laub oder Rasenflächen. Beim nachträglichen
Ergänzen von Leuchten ist unbedingt darauf zu achten, dieselbe
Lichtfarbe zu wählen, da der Gesamteindruck sonst unruhig,
konzeptlos und willkürlich wirkt.
Auf Nummer sicher geht, wer mit der Planung der Hausleuchten
einen
Architekten beauftragt. Billiger lässt sich das Problem
lösen, wer selbst plant, sich vom Fachmann beraten lässt und
das Konzept dann konsequent umsetzt.