Der Eingangsbereich eines Hauses kommt fast einer
Visitenkarte eines Gebäudes gleich. Ungepflegte Zugangswege, eines
schmutzige vielleicht noch zerkratzte Haustür lassen Schlimmes im
Wohnbereich des Hauses erahnen. Steht man dann noch bei Wind und Wetter
ungeschützt auf Einlass wartend oder selbst nach dem Haustürschlüssel
suchend vor der Tür, sehnt man sich nach einem schützenden und zugleich
dekorativen Haustürvordach.
Dieses dient nicht nur dazu, Besucher vor Niederschlägen zu
schützen, sondern wertet jeden Eingangsbereich optisch auf, sofern
natürlich das Haustürvordach stilistisch dem Haus und der Fassade
angepasst wurde - gegebenenfalls sogar den Dachziegeln des gedeckten
Hausdaches.
Haustürvordächer gibt es in allen erdenklichen Formen und
Materialien. Ob aus Aluminium, Edelstahl, Holz oder Kunststoff, ob als
Rundbogen-, Spann-, Walm- oder Spitzdach, modern avantgardistisch oder
rustikal zeitlos. Eine Vielzahl an Firmen bieten den Kunden zahlreiche
Vordachvarianten an - je nach Geschmack und vorhandenem Geldbeutel.
Besonders beliebt sind filigran geformte, pulverbeschichtete
Aluminiumkonstruktionen, die durch ihre schlanke Bauweise, Stabilität
und Robustheit glänzen. Als Dach dient in der Regel einer Verglasung
aus mindestens 6 Millimeter dickem Verbundsicherheitsglas, das auch bei
härteren Schlägen z.B. durch herabfallende Zweige oder Hagelschlag
nicht bricht.
Empfehlenswert ist eine leichte Tönung des Glases, um bei
Sonnenbestrahlung nicht geblendet zu werden. Verglaste Dächer haben den
Vorteil, dass sie den Eingangsbereich nicht zusätzlich verdunkeln.
Durch spezielle Beschichtungen des Glases wird zudem eine Art
Lotuseffekt erzielt, der bewirkt, dass das Glas nicht so schnell
verschmutzt. Neben Glasplatten werden aber auch gerne schlagfeste
Kunststoffplatten verbaut, die ähnliche Eigenschaften wie das Glas
aufweisen können.
Bei der Farbgestaltung der Vordächer sind keine Grenzen
gesetzt. Optional können auch Beleuchtungskörper in das Dach integriert
werden, um nachts den Eingangsbereich perfekt ausleuchten zu können,
durchaus auch mit Bewegungsmelder.
Empfehlenswert ist es, die Haustürvordächer mit dazu
passenden Seitenwänden zu kombinieren, um den optimalen Schutz der
Besucher vor Wind und Kälte zu erzielen. Großflächig verglaste
Seitenwände wirken zudem nicht beengend und lassen immer noch einen
Blick auf die Umgebung zu.
Sicherlich können handwerklich geschickte Bastler ein
Haustürvordach unter Einhaltung regionaler Bauvorschriften auch selbst
bauen und an die Fassade montieren, dennoch sollten sie sich überlegen,
ob der Aufwand sich tatsächlich lohnt, da gerade das Verbauen von Glas
nicht immer ohne Risiko möglich ist. Sehr leicht kann das Glas aufgrund
von Oberflächenspannungen reißen.
Stattdessen sollte man sich in Fachgeschäfte oder Baumärkten
umsehen, die eine große Auswahl an unterschiedlichen, durchaus
günstigen Dächern bieten und gegen geringen Aufpreis eine schnelle,
fachgerechte Montage durchführen können. Ein Haustürvordach ist immer
eine Aufwertung des eigenen Hauses – und eine Wertschätzung der
Besucher.
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auf Ihre Tipps:
Leser-Kommentare
(1)
Bauschlosserei Linke
(13.08.2009 20:11:27)
Sie haben Recht, denn nur von Betrieben, die mit Bauelementen täglich zu tun haben und nicht nur von kurzen Modetrends ihr Geld verdienen und gleichzeitig auch selbst haftend sind(Privatunternehmen) keine GmbH-en oder GBR-en,
denn nur ein Privatunternehmen können Sie in die persönliche Haftung nehmen. Alle anderen Betriebsformen sind für die Kunden nicht wirklich greifbar, denn durch die Gummiparagrafen hat nur einer Recht und das ist der, der am besten die
Rechte ausnutzt - und das ist NICHT der betrogene Kunde.