Wenn im Sommer das Leben wieder verstärkt draußen und
speziell im Garten stattfindet, gibt es bei aller Freude über das
tolle Wetter einen Wermutstropfen in diesem Vergnügen: auch die
Nachbarn leben wieder draußen und verursachen gemeinsam mit dem
Straßenverkehr erheblichen Lärm, dem man zwangsläufig
ausgesetzt ist. Der Lärmschutzwall muss also her, um das
Rasenmähergeräusch, den Autolärm und alle anderen
Geräusche des täglichen Lebens abzudämmen und für
ein halbwegs ruhiges Gartenleben zu sorgen. Aber welche
Lärmschutzwand eignet sich eigentlich wirklich wirksam?
Dichte Hecken können einen guten Lärmschutz bieten. Hier ist
die Weide führend, denn sie treibt relativ schnell aus und durch
dieses schnelle Wachstum ist dann nach einiger Zeit ein wirksamer
Lärmschutz gegeben. Leider bedeutet es selbst bei
einer schnellwachsenden Weide, dass der Lärmschutz nicht
jetzt und sofort, sondern erst nach einer entsprechenden Wachstumsphase
gegeben ist. Wer nicht warten möchte, muss auf andere
Lärmschutzvarianten zurückgreifen.
Eine sehr preiswerte wie auch wirksame Methode, eine
Lärmschutzwand aufzubauen, stellt sich in der Variante,
große Mengen von Mutterboden anzufordern und diesen dann
aufzuhäufen. Eine anschließende Bepflanzung rundet das Bild
optisch ab und bildet weiteren Lärmschutz. Leider ist diese
Möglichkeit den Lärmschutz zu erwirken, nur in wirklich
großen Gärten bzw. auf entsprechenden Grundstücken
möglich. Wer nur über einen durchschnittlich großen
Garten verfügt, muss hier viel Platz für den Lärmschutz
opfern.
Eine Alternative zum aufgehäuften Erdwall können bepflanzbare
Betonelemente sein, die dem Lärmschutz dienen. Die attraktive
Bepflanzung hebt die Wirkung des Betons auf und lässt so
Lärmschutz und angenehme Optik zu einer angenehmen Einheit werden.
Der Lärmschutz geht mit Sichtschutz einher, was zu einem weiteren
positiven Effekt führt.
Eine wirklich professionelle Möglichkeit, dem Lärm
entgegenzuwirken, ist die Lärmschutzwand aus dem Fachhandel.
Einfach und platzsparend kann hier mit sofortiger Wirkung
Lärmschutz erreichet werden. Lärmschutzwände sind aus
unterschiedlichen Materialien, wie zum Beispiel Holz, Beton,
Ziegelstein, Kunststoff oder Glas im Handel erhältlich. Je nach
Bedarf an den Lärmschutz kann das richtige Material optimal
passend ausgewählt werden.
Für alle Lärmschutzwälle gilt, dass diese unter
Umständen einer baulichen Genehmigung bedürfen. Eine Anfrage
bei der Kommunalverwaltung vor der Errichtung der Lärmschutzwand
kann hier unnütze Planungen und Investitionen abfangen. Nach
genauer Abklärung, welche Lärmschutzwand in diesem Gebiet
zulässig ist, lässt sich entsprechend dem eigenen Bedarf, ein
effektiver Lärmschutz erzielen.