Markisen sind als Sonnenschutz für Terrasse oder Balkon sehr
attraktiv und verleihen dem Gebäude einen besonderen Flair. Durch eine
große Auswahl an Stofffarben und Mustern findet jeder das Passende.
Gegenüber Sonnenschirmen haben Markisen den Vorteil, dass sie eine
größere Fläche beschatten können und in ihrer Handhabung durch die
dauerhafte Anbringung komfortabler sind.
Besonders einfach zu handhaben sind Markisen, die mit einem
Motor ausgestattet sind und an Hand einer Fernbedienung bewegt werden
können. Beim Kauf einer Markise sollte man auf das CE-Prüfzeichen
achten. Seit 2006 wird jeder Markisentyp, der nach vorgegebenen
Prüfungsrichtlinien in Hinblick auf die Belastbarkeit bei bestimmten
Windstärken getestet wurde, mit diesem Prüfsiegel versehen. Fehlt
dieses Prüfsiegel, so weist dies in der Regel auf minderwertige
Qualität und schlechte Stabilität hin - besonders Billigprodukte aus
China und Polen sind häufig hiervon betroffen.
Die Anbringung einer Markise überlässt der Kunde am besten
einem Fachbetrieb. Auch hierbei sollte die EU-Norm eingehalten werden,
die genaue Angaben über die Befestigung in Abhängigkeit vom jeweiligen
Untergrund macht. Die richtige Auswahl der notwendigen Dübel
beziehungsweise des Befestigungsmaterials bei bestimmten Untergründen,
ist grundlegend für die Stabilität und die Langlebigkeit der Markise.
Bei Schäden an der Markise durch unsachgemäße Anbringung
haftet in solchen Fällen die ausführende Firma. Es gibt verschiedene
Arten von Markisen. Zu den klassischen Arten zählt die Fallarmmarkise,
die nur vier Befestigungspunkte benötigt. Die Fallarme ziehen hierbei
mit Hilfe einer Fallstange das aufgerollte Markisentuch von der Welle.
Meistens wird diese Art von Markise mit einem Kurbelantrieb angeboten,
es gibt jedoch auch die Möglichkeit sie mit Motor und automatischer
Steuerung zu versehen. Neben Motor und Fernbedienung sind weitere
Zubehörteile erhältlich wie zum Beispiel integrierte Regenrinne oder
Schutzbleche.
Gelenkarmmarkisen sind die gängigste Form von Markisen. Es
handelt sich hierbei um eine einfache Bauweise, bei der zwei oder mehr
Gelenkarme das Tuch halten und spannen. Die Arme werden mittels Federn
unter Spannung gesetzt und drücken die Bespannung beim Ausfahren nach
außen und halten es so glatt. Die Grundkonstruktion besteht
normalerweise aus wetterfestem, leichten Aluminium. Auch die
Gelenkarmmarkise ist sowohl mit Kurbel als auch mit Motor erhältlich.
Eine Variante der Gelenkarmmarkise ist die so
genannte Hülsenmarkise.
Eine Hülsenmarkise ist besonders hochwertig und elegant, denn im
eingefahrenen Zustand werden der Markisenstoff und die Welle von einer
Hülse geschützt. So wird die Markise vor Verschmutzung und Witterung
bewahrt, was zu einer hohen Lebensdauer beiträgt. Außerdem tragen
hierzu ein hochwertiger Acrylstoff, massive Gelenkarme mit extrem hoher
Federung, sowie ein Gestell aus pulverbeschichtetem Aluminium bei.