Eine Terrassenüberdachung bietet seinen Besitzern mehrere
Vorteile. Mit einer Terrassenüberdachung kann man auch bei
Regenwetter an der frischen Luft auf der Terrasse sitzen, ohne nass zu
werden. Zudem müssen nicht ständig die Stoffauflagen des
Gartenmobilars oder empfindliche, prächtig blühende
Kübelpflanzen vor starken Regengüssen in Sicherheit gebracht
werden. Terrassenüberdachungen bieten Schutz vor
Niederschlägen, UV-Strahlung und bei entsprechend angebrachtem
Seitenschutz auch vor Wind und sorgen im Sommer dafür, dass
dadurch der Wohnraum luftig erweitert wird.
Vor der Montage einer Terrassenüberdachung sollten sich die
Bauherren im Vorfeld beim zuständigen Bauamt über die
regionalen Bauvorschriften erkundigen. In den meisten
Bundesländern wird hierfür aber keine Baugenehmigung mehr
verlangt.
Für Terrassenüberdachungen können die
unterschiedlichsten Baumaterialien verwendet werden - je nach Geschmack
und Geldbeutel. Gängig sind heutzutage Konstruktionen aus
Aluminium oder Holz, überdacht meist mit durchsichtigen, sehr
stabilen, schlagbeständigen Well- oder Kunststoffstegplatten.
Dabei sollte nur beachtet werden, dass bei Sonneneinfall
keine zu stark
blendende Wirkung auftritt. Empfehlenswert ist die Verwendung von
leicht getönten Dachplatten. Es können hierfür aber auch
z.B. Schilfmatten verwendet werden, die der Überdachung ein
gewisses Südseeflair verleiht. Aber auch laubengangähnliche,
mediterran wirkende Berankungen mit Efeu oder Wein sind optisch
ansehnlich und bieten ausreichend Schutz vor Niederschlägen,
können allerdings auch extrem lichtmindernd wirken und somit
für dunkle Wohnzimmer sorgen - sofern diese direkt an die Terrasse
angrenzen.
Ob ein im Baumarkt angebotener Fertigbausatz verwendet oder
die
Überdachung in Eigenregie geplant und selbst aufgebaut wird, ist
abhängig vom handwerklichen und planerischen Geschick des
Bauherrn. Ein Bausatz ist meist aber erheblich preisgünstiger als
individuell zusammengestelltes Baumaterial. Auch werden bei der
Aufstellung der Eigenkonstruktion oftmals Spezialwerkzeuge
benötigt, gerade bei Aluminiumkonstruktionen.
Der Aufbau gestaltet sich dort erheblich aufwändiger und muss
mit
äußerster Präzision durchgeführt werden. Dies gilt
vor allem für die im Vorweg zu berechnende Statik, um bei
Schneefall oder Sturm keine böse Überraschung zu erleben.
Diese Risiken gelten bei Bausätzen nicht. Vorausgesetzt, der
Bausatz wird fachgerecht montiert. In der Regel werden alle für
den ordnungsgemäßen Bau benötigten Materialien
mitgeliefert. Die Montage kann dann recht schnell mit einfachen
Werkzeugen wie Bohrer, Schraubenzieher oder Hammer durchgeführt
werden.
Der Vorteil bei einer Aluminiumkonstruktion besteht darin,
dass diese
erheblich witterungsbeständiger sind und auch nach Jahren nichts
an Attraktivität verlieren. Dies gilt natürlich bei
entsprechender Pflege auch für Holz. Allerdings kann es hier
durchaus zu Verfärbungen und - je nach Qualität - zu leichten
Rissen kommen. Empfehlenswert wäre die Verwendung von Leimholz.
Generell sollte auch dem Seitenschutz der Terrasse große
Bedeutung zu kommen. Ist die Terrasse beidseitig offen, entsteht
schnell ein zugiger Windkanal. Entsprechend zu montierende
Seitenwände oder großzügig bepflanzte Spaliere schaffen
windstille Plätzchen, an denen man herrlich entspannen kann.