Die Terrasse ist eine der angenehmsten Örtlichkeiten, um den Tag morgens beim Frühstück zu beginnen oder abends, zum Beispiel bei einem schönen Sonnenuntergang, ausklingen zu lassen. Selbstverständlich bietet sie auch tagsüber für viele Stunden die Möglichkeit zum draußen Sitzen. Wäre da nicht das Wetter, was in Sekundenschnelle einen Stich durch die schönsten Pläne machen kann. Es sei denn, die Terrasse ist überdacht. Dann ist sie vor Regen, allzu direkter Sonneneinstrahlung, bei der sowieso meist einen Sonnenschirm aufgespannt wird, und mitunter sogar gegen Wind, geschützt.
Zudem werden einige private Quadratmeter Außenfläche zu einer Art zusätzlichem Wohnraum. Davon abgesehen bedeutet es meist wesentlich weniger Arbeitsaufwand, eine Terrasse zu überdachen, als beispielsweise einen Wintergarten zu bauen. Terrassenüberdachungen aus Holz zählen zu den beliebtesten, allein schon, weil der Gartenbereich mit natürlichen Bauelementen ergänzt wird, statt ihn mit gartenfremden Stoffen wie Metall oder Glas zu bebauen. Außerdem ist Holz flexibler, weil verschiedenste Holzarten und somit Stilrichtungen zur Verfügung stehen. Sorgfältig imprägniertes Holz verschafft dem Besitzer eine jahrelange Freude an seiner Terrassenüberdachung.
Gute Beratung durch einen Fachmann sowie eine clevere Auswahl des richtigen und vor allem bezahlbaren Holzes ist sehr wichtig, bevor eine Terrassenüberdachung aus Holz in Auftrag gegeben wird. Außerdem sollte vorab unbedingt geklärt werden, ob eine Terrassenüberdachung genehmigungspflichtig ist. In einigen Bundesländern bedarf es keiner Genehmigung, in anderen nur einer entsprechenden Anzeige. Das örtliche Bauamt kann hierzu schnell, meist auf kurzem Wege per Telefon, Auskunft erteilen. Außerdem ist es sinnvoll, sich auf entsprechenden Messen, im Fachhandel oder auch im Internet auf fachbezogenen Seiten zu informieren, welche Terrassenüberdachung die praktischste ist und welche der möglichen Varianten einem selbst am besten gefallen.
Soll es sich letztendlich um ein geschlossenes Dach handeln oder wird eher ein Pergola-Stil bevorzugt. Bei letzterer Möglichkeit sollte geklärt werden, ob die Streben die Möglichkeit bieten sollen, Stoffbahnen aufzuziehen, um sich zum Beispiel gegen zu massive Sonne oder Regen schützen zu können. Bei angenehmerem Wetter können die Bahnen einfach zurück geschoben werden, so dass der nach oben eher offene Charakter der Terrasse bei Bedarf wiederhergestellt werden kann.
Diese Alternative bietet sich auch an, wenn beabsichtigt wird, im Außenbereich zu grillen, der Garten jedoch keinen nennenswerten Platz bietet, um dort einen Grill sicher aufzustellen. Damit der Grillrauch nicht sprichwörtlich unter die Decke klatscht, kann die Möglichkeit, die Terrassenüberdachung teilweise zu öffnen, nicht nur praktisch, sondern vor allem sinnvoll sein. Neben der Frage, welche Terrassenüberdachung sich am harmonischsten an das Haus und in den Garten eingliedert, müsste noch die Frage geklärt werden, ob die Terrasse mit Seitenwänden verkleidet werden soll. Diese schützen ebenfalls vor Wind und Wetter und so ganz nebenbei auch noch vor allzu neugierigen Blicken, wenn die neue Terrassenüberdachung von allen Seiten bewundert wird.
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