Verwendet wird die Tiefbrunnenpumpe in
Grundwasserwärmepumpenanlagen und dort ist sie
zuständig für die Hauswasserversorgung. Die Leistung
der Tiefbrunnenpumpe ist im Wesentlichen von ihrem Durchmesser und
ihrer daraus resultierenden Leistungsfähigkeit bestimmt. Wer
die Tiefbrunnenpumpe kaufen möchte, sollte also vorher den
benötigten Durchmesser in Millimetern messen und diesen dann
in Zoll umrechnen, denn in dieser Einheit werden die
Größen bzw. Durchmesser der Tiefbrunnenpumpen im
Handel angeboten.
Im Regelfall ist der Durchmesser der Tiefbrunnenpumpen eher
niedrig ausgelegt, denn sie soll auch in engen Bohrlöchern zum
Einsatz kommen können. Die Kühlung der Spezialmotoren
der Tiefbrunnenpumpe findet übrigens durch das umgebende
Wasser statt, das heißt, auf spezielle Kühlsysteme
kann hier verzichtet werden, was der schmalen Bauform zugute kommt.
Grundsätzlich ist die Bauweise der Tiefbrunnenpumpe ihren
Erfordernissen angepasst – und die liegen im Wesentlichen in
der Förderhöhe, die die Pumpe zu überwinden
hat. Während die Tauchpumpe wenige Meter
Förderhöhe überwinden kann, muss bei der
Tiefbrunnenpumpe auch schon einmal eine Förderhöhe
von 700 oder 800 Metern bewältigt werden und hier
wären die klassischen Tauchpumpen völlig
überfordert.
Bei der Tiefbrunnenpumpe sind es die so genannten
Volumenströme, die einzelne Modelle voneinander unterscheiden.
Da ist die Pumpe erhältlich, die einen Volumenstrom von einem
Kubikmeter pro Stunde bewältigt, während die andere
pumpe einige hundert Kubikmeter Wasser pro Stunde fördern
können.
Da die Tiefbrunnenpumpe dem ständigen Wasserkontakt
ausgesetzt ist, muss sie stabil gebaut sein, um ihrer Anforderung
gerecht zu werden. Der Motor der Pumpe wird im Regelfall aus Edelstahl
oder aber Bronze angefertigt. Damit ist eine Resistenz
gegenüber den meisten äußeren
Einflüssen gegeben.
Aufgeteilt ist der Motor der Tauchbrunnenpumpe in zwei Teile.
Zum einen ist es der Unterwassermotor und weiterhin die
Pumpenhydraulik, die im Regelfall oberhalb des Motors montiert ist. Die
Verbindung dieser beiden Bauteile wird mittel Flansch sowie der
Wellenkupplung erzielt. So kann der Motor die Welle des aufsitzenden
Hydraulikteils antreiben und die Laufräder somit in Bewegung
setzten. Weiterhin ist der Zulauf vorhanden, der zwischen beiden
Bauteilen liegt und der ist durch ein Einlaufsieb geschützt
gegen Bestandteile, die die Pumpe unter Umständen
beschädigen können – also zum Beispiel
Steine.
Während das Wasser durch das Einlaufsieb in die Pumpe
strömt, wird der Wasserdruck mittels der Laufräder
automatisch erhöht. Damit ist klar, dass die Pumpe umso mehr
Druck aufbringen kann, je mehr Laufräder vorhanden sind. Die
Pumpe hat zudem einen Druckabgang am Kopf, der mit einem
Rückschlagventil ausgestattet ist. Mit diesem wird verhindert,
dass Wasser während des Stillstandes der Pumpe in den Brunnen
zurückfließt.
Für die Selbstinstallation der Tiefbrunnenpumpe
sollte berücksichtigt werden, dass die Pumpe einen etwas
kleineren Umfang als das Brunnerohr haben sollte und auch die
Prüfung, ob ein freier Zugang vorhanden ist, sollte vor dem
Einbau geprüft werden.
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