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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Volierendraht

Volierendraht





Die Haltung von Tieren in der Nähe menschlicher Behausungen hat eine Tradition, die sich bis ins Altertum zurückverfolgen lässt. Doch während in früheren Zeiten Tiere einzig und allein im Hinblick auf ihren Nutzen als Schlachtvieh oder Rohstofflieferant betrachtet wurden, kam ihnen im Lauf der Jahrhunderte zunehmend auch eine Rolle als Gesellschafter und Unterhalter ihrer Besitzer zu.

Gleichzeitig sind Tierschutz und Forderung nach artgerechter Haltung auf dem Vormarsch. Vorbei sind die Zeiten, in welchen beispielsweise ein einzelner Vogel in einem kleinen Käfig mit drei Stangen gehalten wurde, und so eigentlich mehr ein Möbelstück, als ein lebendiges Wesen war.

Ganz eindeutig geht der Trend dahin, Vögel, wenn möglich, in Volieren zu halten. Die Variationsmöglichkeiten auf diesem Gebiet sind breit gefächert. Sie reichen von der umfangreichen Außenanlage bis hin zur überschaubaren Zimmervoliere, die unter Umständen keinen größeren Umfang als ein gewöhnlicher Kleiderschrank haben muss.

Gleichgültig, ob das Vogelheim drinnen oder draußen untergebracht werden soll – seine Qualität steht und fällt vor allem mit dem dafür verwendeten Volierendraht.
Entsprechende Gitter werden von vielen Baumärkten und Onlineshops in den verschiedensten Stärken und Ausführungen angeboten.

Für die Anbringung gibt es unterschiedliche Methoden. Am einfachsten ist es, den Draht von außen über das Holzgerüst zu spannen, aus dem die Voliere üblicherweise besteht, und ihn mit Krampen oder Tackernadeln daran zu befestigen. Eine andere, sehr saubere und wertbeständige Möglichkeit ist, die Drahtbahnen mit Holz- oder Metallleisten am Gerüst anzuschrauben.

Der Drahtdurchmesser und die Maschenweite sind natürlich davon abhängig, welche Tiere später in dem Vogelheim Einzug halten sollen. Während sich beispielsweise bei Klein-Exoten und vielen Finkenvögeln eine möglichst enger Maschenabstand empfiehlt, damit sie weder mit dem Kopf, noch mit den Füßen hängen bleiben können, benötigen Großsittiche und Papageien ein deutlich stabileres Gitter, als ihre kleineren Artverwandten.

Volierendraht wird in unterschiedlichen Qualitäten und optischen Varianten hergestellt.
Vor allem für Außenvolieren eignet sich ein Gitter aus Edelstahl am besten, ist aber auch am teuersten.

Etwas kostengünstiger sind die Ausführungen aus verzinktem oder feuerverzinktem Draht. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, wenn die Voliere mit Sittichen, Papageien-Vögeln oder anderen Arten besetzt werden soll, die die Angewohnheit haben, am Gitter zu knabbern. In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass der Draht Zinkpartikel abgibt, und sich die Vögel auf diese Weise regelrecht vergiften!

Die gleiche Problematik gilt für Draht mit Kunststoffummantelung. Für die meisten einheimischen und exotischen Singvogelarten hingegen sind auch diese Ausführungen völlig ungefährlich.

Fällt die Entscheidung zugunsten eines ummantelten Volierendrahts aus, so empfiehlt es sich, eine möglichst dunkle Farbe zu wählen. Umso besser kommen die Vögel zur Geltung!
Bei einer Außenanlage sollte der Volierendraht zur Sicherung und zum Schutz gegen unerwünschte Eindringlinge, wie Mäuse oder Ratten, ein Stück in den Boden eingegraben oder besser mit einem Fundament aus Beton verbunden werden.


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