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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Wildschutzzaun

Wildschutzzaun





Viele Gärtner oder Menschen, die einen liebevoll gestalteten Garten vor der Tür haben, ärgern sich häufig über nächtliche Streifzüge von Wildtieren über die farbenfrohen Beete oder fürchten sich vor Übergriffen wilder Füchse bei netten Gartenpartys.

Natürlich sind wildlebende Tiere auch nur auf der Suche nach Nahrung und Schlafplätzen und daher kann man sie häufig in vielen Gärten oder auf großen Anwesen sichten. Um solch ein Eindringen der Tiere zu vermeiden, können sogenannte Wildschutzzäune errichtet werden. Diese gibt es fertig in Baumärkten zu kaufen und meistens bekommt man bereits 50 Meter für ungefähr 100 Euro, was doch sehr preisgünstig ist.

Wenn Sie ein wenig handwerkliches Geschick haben, können Sie diesen Zaun aber auch selbst herstellen. Das kostet jedoch viel Zeit und vorallem Schweiß. Ein Wildschutzzaun ist ein stählernes Geflecht aus Knoten, die verschieden groß sein können. Je nach Tierart sollten diese Knoten unterschiedlich geflochten sein. Wollen Sie also nur Füchse oder freilaufende Hunde von Ihrem Anwesen fernhalten, so können ruhig größere Abstände zwischen den Knoten bestehen, plagen Sie jedoch Hasen und andere kleinere Tiere, so stellen Sie sicher, dass die jeweiligen Abstände nicht zu riesig sind und diese einfach hindurchschlüpfen können.

Auch wenn Sie die Wildtiere nicht gerne in der Nähe haben, ist es wichtig, dass diese beim Versuch des Eindringens nicht verletzt werden. Deswegen sollte der Wildschutzzaun unbedingt eine gewisse Federung haben. Die Tiere werden sicherlich oftmals dagegen rennen und sogar versuchen, ihn zu überspringen. Eine Federung vermeidet, dass die wilden Zeitgenossen sich nicht das Genick brechen. Natürlich sollten Sie ihn auch entsprechend hoch errichten, denn einige Tiere können sehr hoch springen. Zwei Meter Höhe sind ungefähr angemessen.

Stecken Sie den Wildschutzzaun tief in die Erde, denn gerade Füchse graben sich gerne darunter hindurch, was den Hasen und kleinen wilden Tieren wiederum ebenfalls als eine nette Einladung dient. Planen Sie daher mindestens 60 Zentimeter ein, um auch eine effektive Wirkung zu erzielen.

Nach einigen Metern sollte jeweils ein kleiner Holzpfosten in den Boden gestampft werden, um den Wildschutzzaun Stabilität zu geben. Auch die Holzpfosten sollten glatt sein und keine Verletzungsgefahr für die Tiere darstellen. Diese Pfosten müssen witterungsbeständig sein, damit sie nicht faulen oder moderig werden.

Natürlich ist ein Wildschutzzaun nicht unbedingt ein Blickfang im heimischen Garten und optisch macht er nicht gerade viel her. So bepflanzen Sie ihn doch einfach und verstecken Sie ihn so ein wenig. Das verschönert die ganze Sache ein wenig und dient sogar noch als weiteren Schutz vor den Wildtieren.


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