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Gartengemeinschaft - Rund ums Haus - Zimmergewächshaus

Zimmergewächshaus





Ein Gewächshaus für den Garten ist den meisten Hobby-Gärtnern ein Begriff. Aber was ist ein Zimmergewächshaus?

Ein Zimmergewächshaus wird, wie der Name schon sagt, in der Wohnung aufgestellt und eignet sich zur Aufzucht von Samen, Keimlingen und Jungpflanzen.
Es besteht aus einer Anzuchtschale, die mit Erde gefüllt wird, und einer Haube aus Plastik oder Glas. Auf diese Weise wird eine hohe Luftfeuchtigkeit erzeugt und es wird verhindert, dass die Anzuchterde zu schnell austrocknet. Wer die Anzucht im Zimmergewächshaus möglichst optimal betreiben möchte, der kann sich ein Zimmergewächshaus mit einer eingebauten Heizung anschaffen, welche die Temperatur im Inneren für empfindliche Pflanzen konstant hält.

Das Zimmergewächshaus sollte hell und nach Möglichkeit sonnig stehen. Ideale Standorte sind dabei Fensterbänke, die ausreichend Licht bieten und genügend Sonne hereinlassen. Verfügt das Zimmergewächshaus nicht über eine automatische Belüftung, sollte immer darauf geachtet werden, dass tägliche Frischluftzufuhr garantiert wird. Weiterhin ist eine ausreichende Bewässerung der Samen, Keimlinge oder Jungpflanzen nötig. Gießen Sie immer so, dass es nicht zu Staunässe kommt, da ansonsten die Wurzeln der Jungpflanzen anfangen zu faulen.

Wählen Sie Ihr Zimmergewächshaus nicht zu klein und entscheiden Sie sich für eine möglichst hohe Haube, die auch bei schnell wachsenden Pflanzen das Klima im Zimmergewächshaus konstant hält und eine Austrocknung der Erde vermieden wird. Bei der großen Auswahl an Zimmergewächshäusern finden Sie sicherlich das Richtige für Ihre Bedürfnisse und Ihre Anforderungen.

Wer sich zum ersten Mal für ein Zimmergewächshaus entscheidet, kann mit einem preiswerten Einsteigermodell erst einmal einen Versuch starten und sich später ein zweites komfortableres Zimmergewächshaus anschaffen. Dabei reicht das Angebot an Zimmergewächshäusern von formstabilen Kunststoffschalen mit kratzfesten Hauben bis hin zu etwas luxuriöseren Ausführungen.

Einige Zimmergewächshäuser bieten eine eingebaute Drainage im Boden der Schale, sodass das Gießwasser gleichmäßig verteilt wird und die verstellbare Ventilation sorgt für den benötigten Luftaustausch. Damit wird sichergestellt, dass sich kein Schwitzwasser auf der Fensterbank ansammelt, sondern die Feuchtigkeit im Substrat verbleibt.

Andere Zimmergewächshäuser verfügen zusätzlich noch über eine integrierte Heizmatte, die besonders bei empfindlichen Pflanzen - die eine hohe Temperatur zum Keimen benötigen - nützlich ist. Die passende Anzuchterde für Ihr Zimmergewächshaus bekommen Sie im Handel und können Ihre Pflanzen darin einsetzen. Geeignet sind beispielsweise Blumen oder Küchenkräuter, die Sie im Zimmergewächshaus aufziehen und dann später in den Garten auspflanzen können.

Wer gerade kein Zimmergewächshaus zur Verfügung hat, kann sich kurzfristig auch mit einer Plastikschale, in der Tomaten oder Weintrauben verpackt waren, behelfen. Einfach Schale säubern, Anzuchterde einfüllen, Samen verteilen und befeuchten. Die Belüftung erfolgt hier durch die kleinen Löcher im Deckel der Schale.

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