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Gartengemeinschaft - Schädlinge - Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm





Der Ackerschachtelhalm zählt zu den Heilpflanzen, die bereits in der Kneippschen Medizin Anwendung bei Bronchialleiden, Rheuma, Gicht und aufgrund seiner harntreibenden Wirkung gefunden hat. Noch heute findet man Ackerschachtelhalm in vielen Teemischungen, unter anderem auch für Schwangere. Die Homöopathie bedient sich ebenfalls der Wirkstoffe des Ackerschachtelhalms. Immerhin enthält er bis zu 10 Prozent Kieselsäure sowie Kaliumsalze und Flavonoide.

Leider gibt es auch einige Schachtelhalmarten, die giftig sind. Deshalb sollte man dieses Kraut nur dann selbst sammeln, wenn man sich sehr gut damit auskennt und es vor allen Dingen von den giftigen Arten zu unterscheiden weiß. Sonst ist es sicher besser, das fertige Kraut in der Apotheke zu kaufen.

Die Ernte des Ackerschachtelhalms geschieht im besten Falle im Frühsommer. Dann sind die Triebe frisch und von einem satten Grün. Geschnitten werden dürfen lediglich die unfruchtbaren Triebe. Diese werden in Bündeln zum Trocknen aufgehängt und zwar so lange, bis die seitlichsten Zweige leicht brechen. Nur dann kann man davon ausgehen, dass die Triebe komplett trocken sind und nicht bei der weiteren Lagerung zu schimmeln anfangen.

Der Ackerschachtelhalm ist vielen Bauern ein Graus, weil er sich als Unkraut auf den Äckern ausbreitet. Ansonsten wächst er bevorzugt an den Stellen, wo es lehmigen und gut durchgefeuchteten Boden gibt, unter anderem an Wiesenrändern, Gräben und Ödland. Der Ackerschachtelhalm zählt zu den Breitwurzlern, dessen Wurzeln sich waagerecht im Boden ausbreiten. Aus diesen Wurzeln wachsen im Frühling die braunen Triebe, an deren Spitze eine Sporenähre sitzt. Erst nach einigen Wochen erscheinen die unfruchtbaren grünen Triebe, die später gesammelt werden können.

Der Stängel des Ackerschachtelhalms erreicht eine Höhe bis zu 30 cm. Die Seitenzweige sind in so genannten Quirlen an dem Stängel angeordnet. Der Ackerschachtelhalm hat im Gegensatz zu den giftigen Arten keine grünen, fruchtbaren Triebe mit einer Sporenähre an der Spitze. Die Sporenähre bei den giftigen Arten ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal und nur bis zum Frühsommer sichtbar. Aus diesem Grund wird auch das Sammeln des Heilkrauts zu diesem Zeitpunkt empfohlen.

Gärtner sind meist von dem Auftreten des Ackerschachtelhalms nicht sehr angetan. Eine dauerhafte Entfernung mit Unkrautvernichtungsmitteln ist in den meisten Fällen wenig wirksam, da sich die Pflanze auch mittels Sporen vermehrt. Die einzige Möglichkeit besteht darin, der Pflanze die Lebensgrundlage zu entziehen, sprich den Boden durch das regelmäßige Streuen von Kalk zu entsäuern. Damit kann man den Bestand des Ackerschachtelhalms auf ein erträgliches Maß reduzieren. Voraussetzung ist allerdings, dass in regelmäßigen Abständen Kalk nachgestreut wird. Mit dem verbleibenden Pflanzenbestand kann man sehr gut seine Brennnesseljauche anreichern und diese dann den Pflanzen als Dünger zukommen lassen.




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