Die Larven der Maikäfer bezeichnet man als Engerlinge. Diese
können jedoch auch in anderen Blatthornkäfern ihren Ursprung finden.
Sobald diese Larven eine Pflanze - wozu vor allem Jungpflanzen,
Kartoffeln und Salate zählen - befallen, erkennt man dies dadurch, dass
sowohl Blätter als auch die Wurzeln angefressen sind, und die Pflanze
beginnt zu welken.
Die Schlüpfzeit der Engerlinge liegt in den
Sommermonaten Juni und Juli. Bevor sich die Larven zu den circa sieben
Zentimeter langen Engerlingen entwickeln, verbleiben diese zunächst für
drei Jahre in der Erde. Erst nach diesen drei Jahren verpuppen sich
diese zu den unbeliebten Maikäfern. Innerhalb dieser Zeit dienen die
Wurzeln in der unmittelbaren Umgebung als Nahrungsquelle.
Um es erst gar nicht so weit kommen zu lassen ist es wichtig,
dass man bereits im Herbst eines Jahres gezielt nach Larven sucht und
diese entfernt. Das Auslegen von Fliegennetzen ist dafür geeignet, um
eine Eiablage auf den Beeten zu verhindern.
Um weiterhin gegen die Maikäfer vorzugehen, ist es sinnvoll -
wie bei den Drahtwürmern - Salate als Fangpflanzen zu verwenden. Wenn
diese eingehen, sollten Sie möglichst schnell den Boden nach
Engerlingen absuchen und diese vernichten.