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Gartengemeinschaft - Schädlinge - Erdwespen bekämpfen

Erdwespen bekämpfen





Im Sommer barfuss durch den Garten laufen und das Gras zwischen seinen Fußzehen spüren, ist nicht nur für Kinder ein Vergnügen. Niemand denkt daran, dass man dabei auch gestochen werden könnte. Viel zu leicht vergisst man, dass auch im Boden Insekten leben. Die Erdwespe ist eines dieser Insekten. Sie sucht sich ihren Bau in der Erde. Aber was kann man tun, wenn sich Erdwespen im Garten eingenistet haben?

In einem ersten Schritt sollte geklärt werden, ob es sich wirklich um Erdwespen und nicht um Wildbienen handelt. Der Bau der Erdwespen hat nur wenige Eingänge, die gemeinsam genutzt werden. Bei Wildbienen hingegen besitzt der Bau viele kleine Löcher als Eingänge.

Wildbienen besiedeln ihren Bau meist über mehrere Jahre im Gegensatz zu Erdwespen. Zudem sind sie streng geschützt, wodurch sich eine Beseitigung schwierig gestaltet. Es ist auf jeden Fall ratsam, Fachleute bezüglich der Klassifizierung der Insekten und deren Beseitigung bzw. deren Umsiedelung zu Rate zu ziehen. Neben der örtlichen Feuerwehr ist auch ein Imker ein guter Ansprechpartner. Beide besitzen die entsprechende Schutzkleidung um die Insekten ohne Eigengefährdung umzusiedeln.

Möchte man selbst tätig werden ist es empfehlenswert entsprechende Maßnahmen zwischen Sonnenuntergang und –aufgang durchzuführen. Zu dieser Zeit befinden sich die Erdwesen in ihrem Bau. Zusätzlich kann man klares Wasser durch die Eingänge in den Bau sprühen. Dadurch verkleben die Flügel der Erdwespen und hindert sie daran aus dem Bau zu fliegen. Möchte man den Tieren den Aufenthalt nur unangenehm machen und sie nicht töten, hilft es oftmals schon den Boden komplett umzugraben. Diese Maßnahme ist auf alle Fälle tierfreundlicher.

Die Erdwespen auszuräuchern oder gar zu vergiften, sollten nur die allerletzten Maßnahmen sein und sind im Falle von Wildbienen sogar illegal. Da Erdwespen ihren Bau nur einjährig benutzen, sollte man ihn über die Sommermonate nach Möglichkeit in Ruhe lassen und ihn auch im Winter nur beseitigen, wenn es unbedingt sein muss. Die Chancen sind groß, dass im nächsten Frühjahr sich an der gleichen Stelle ein neues Erdwespenvolk ein Nest baut, wenn das vorherige beseitigt wurde.

Das Allerwichtigste bei einer Begegnung mit Wespen, Hornissen und Bienen ist Ruhe zu bewahren und die Tiere nicht zu reizen. Sie könnten sich sonst bedroht fühlen und stechen.




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Leser-Kommentare (5)

Mike (06.08.2012 14:54:12)

Unkraut-Brenner lange reinhalten und später das Loch
noch ordentlich wässern! Gestern erfolgreich angewendet. Weg mit den Wespen, nützen eh nichts und stechen schmerzhaft.



josef (02.07.2012 22:48:15)

diee feuerwehr ruft immer mich an und als imker habe ich bis jetzt immer helfen können-vielen ist nach einem klärenden gespräch die wichtigkeit dieser insekten bewußt geworden(z.b.ablausen der rosenstöcke durch wespen)und mit drei eingeschlagenen pflöcken im 1 meter durchmesser um die eingänge ist schon vielen geholfen!



Elmar (08.08.2011 15:35:52)

Ich habe bei unserer Feuerwehr angerufen und sie verwiesen mich an einen Schädlingsbebämpfer!



Paul (07.07.2011 21:34:10)

Lieber Peter, soviele Feuerwehren scheinst Du doch nicht zu kennen. Sowohl die Berufsfeuerwehr München als auch die meisten Freiwilligen Verbände im Landkreis München entfernen Wespennester.



Peter (21.06.2011 12:20:25)

Sehr guter Artikel. Meines Wissens nach ist es den meisten Feuerwehren heutzutage in Deutschland jedoch verboten, Wespennester o.ä. zu entfernen. Zumindest kenne ich keine, die dies noch dürfen - und ich kenne viele! ;-)




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