Feldmäuse fressen besonders gerne Blumenzwiebeln sowie
(vornehmend junge) Gehölze. Die typischen durch die Feldmaus
angefressenen Pflanzen erkennt man schnell. So kann bei der Ermittlung
des Schädlings unter anderem dann auf die Feldmaus schließen, wenn
Nageschäden an den Wurzeln diverser Gemüsepflanzen vorzufinden sind,
oder junge Gehölze beschädigt sind.
Die Feldmaus gehört zur Gruppe der Wühlmäuse. Dies ist auch
der Grund, warum sich Feldmäuse - genauso wie Wühlmäuse - in
unterirdischen Gängen fortbewegen. In diesen unterirdischen
Vernetzungen halten sich die Feldmäuse vor allem tagsüber auf, was dazu
führt, dass sie sich erst abends auf die Suche nach Nahrung machen.
Um gegen die Wühlmäuse vorzugehen eignen sich vor allem die
konventionellen Mäusefallen, welche sie am besten direkt in das
unterirdische Labyrinth legen. Dabei sollten Sie zum einen beachten,
dass Sie Handschuhe benutzt, damit die Mäuse nicht mit ihrer sensiblen
Nase einen menschlichen Geruch an der Falle wahrnehmen und diese somit
meiden.
Eine andere Variante besteht darin, dass Sie Knoblauch direkt
in die Gänge einlegen. Dieser Geruch vertreibt Mühlmäuse relativ
schnell. Hierbei sollten Sie darauf achten, dass Sie die abgetragene
Erde wieder dafür nutzen, das Loch zu verschließen, da Feldmäuse sehr
empfindlich auf Zugluft reagieren.