Jedes Jahr, wenn die ersten Sonnenstrahlen in den heimischen
Garten fallen, stehen sie an der Tagesordnung: Grasmilben. Zwar sind
diese Milben keine Pflanzenschädlinge, die sich an Ihren farbenfrohen
Blumen und mühevoll angelegten Beeten zu schaffen machen, dennoch
können sie zu einer echten Plage für jeden Gärtner und Naturfreund
werden.
Grasmilben sind nicht sichtbar und deshalb kommt es immer
wieder vor, dass Menschen, die sich lange in ihrem Garten aufhalten,
gar nicht bemerken, dass die kleinen Zeitgenossen wahllos zustechen.
Erst nach einer gewissen Zeit zeigen sich mückenstichartige Einstiche
in der Haut, die unheimlich jucken können.
Wie bereits erwähnt, sind Grasmilden keine
Pflanzenschädlinge. Aus diesem Grund gibt es keine
Pflanzenschutzmittel, die bei der Beseitigung dieser Tierchen helfen
können. Jeder Gärtner und Menschen, die sich mit Vorliebe draußen
aufhalten, haben daher nur wenig zu lachen. Zum Einen sieht man
Grasmilben nicht und kann daher nicht einfach Reißaus nehmen, zum
Anderen lassen sie sich nicht aus dem Garten vertreiben.
Wie kann man den lästigen Stichen dieser Tiere nun
entgehen?
Hier kann man lediglich auf alt bewährte Hausmittel
zurückgreifen, die unheimlich effektiv sind und von Naturliebhabern
gerne angewendet werden. Besonders wichtig ist, dass Sie Ihre Haut
schützen und langärmelige Shirts sowie lange Hosen tragen. Zwar kann
dies bei harter Gartenarbeit besonders unangenehm sein, da man viel
schwitzt, dennoch ist es besser, als später mit juckenden Wunden zu
kämpfen.
Besonders effektiv ist das Einreiben der Kleidung mit
ätherischen Ölen, wie zum Beispiel Eukalyptus oder auch Citronelle.
Solche Öle sind sehr wirkungsvoll und reduzieren den Grasmilbenbefall
stark. Natürlich können Sie sie auch direkt auf die Haut auftragen, was
aber zu Hautunreinheiten führen kann und daher nicht unbedingt
empfehlenswert ist. Entdecken Sie einmal eine wohlgenährte Grasmilbe
auf der Haut oder ist ihr geliebter Vierbeiner davon befallen
(Grasmilben befallen auch Tiere), so sollten Sie sie einfach mit einem
kleinen in Alkohol getränkten Wattebausch abwischen.
Die Ungeziefer lassen sich nicht mit gewöhnlichem
Leitungswasser und Seife beseitigen. Tragen Sie danach
juckreizstillende Mittel auf und kühlen Sie die betroffene Körperstelle
mit kalten Umschlägen.
Grasmilben sind keine Krankheitserreger und bisher gab es keine Fälle
von allergischen Reaktionen. Natürlich sind sie sehr lästig und eine
große Plage für Gartenfreunde, dennoch sollten Sie sich von den
störenden Tierchen die Freude an der Natur nicht nehmen lassen.