Bei
der Pilzart „Grauschimmel“ handelt es sich um einenbesonders
hartnäckigen Pflanzenparasiten. Der Grund dafür liegt darin,
dass es sich hierbei um einen so genannten „Schwächeparasiten“ handelt,
also einen Parasiten, welcher nur jene Pflanzen befällt, welche
geschwächt sind. Diese Schwächung kann sowohl auf Störungen des
Wachstums zurückzuführen sein, als auch auf ein verletztes Gewebe.
Ein weiteres Problem im Hinblick auf den Grauschimmel ist die
Tatsache, dass es eine ganze Reihe von Pflanzen gibt, welche von diesem
Parasiten befallen sein können. Neben Bäumen und Sträuchern zählen dazu
nämlich auch Obstpflanzen, Zimmerpflanzen sowie Gemüse und Zwiebel-
sowie Knollenpflanzen.
Eine vom Grauschimmel betroffene Pflanze zeigt sich dadurch,
dass diese einen gräulichen Schimmelbelag auf den jeweiligen
betroffenen Stellen der Pflanze aufweisen. Aufgrund des absterbenden
Gewebes werden sowohl die Pflanzenstiele als auch die Knospen bräunlich.
Eine weite Verbreitung des Grauschimmels wird vor allem durch
die Natur ermöglicht. Der Wind und der Regen sind hierbei die
hauptsächlichen Verbreitungsquellen. Zudem kann die Verbreitung des
Grauschimmels dadurch vereinfacht werden, wenn das Wetter eine zeitlang
feucht-warm ist und eventuell sogar mehrere Pflanzen im Beet in einem
zu geringen Abstand gepflanzt worden sind.
Um Ihren Garten vor dem Grauschimmel zu schützen, sollten Sie
möglichst regelmäßig den Boden auflockern. Auf diese Weise verhindern
Sie eine Ansammlung von zuviel Wasser. Wie oben bereits erwähnt ist es
wichtig, auf einen ausreichenden Pflanzabstand zu achten. Um
niedrigwachsende Pflanzen wie z.B. Erdbeeren zu schützen,
sollten Sie auf Mittel wie Rindenmulch und Stroh zurückgreifen. Die
Verwendung von Brennnesseljauche hilft, die Pflanze zusätzlich zu
stärken.
Sollten Sie eine bereits vom Grauschimmel betroffene Pflanze
im Garten haben, ist diese so schnell wie möglich zu verbrennen, um
eine Ausbreitung auf die übrigen Pflanzen zu verhindern.