Der circa einen halben Zentimeter Breite Kohlweißling kann
bis auf den Grünkohl alle bekannten Kohlarten befallen. Eine von diesem
Schädling betroffene Pflanze erkennt man insbesondere an den
durchlöcherten Blättern. Je nach Ausmaß des Befalls können die Blätter
sogar so zerfressen sein, dass letztlich nur noch die Rippen des
Blattes übrig bleiben.
Die Raupen des kleinen bzw. des großen Kohlweißlings
unterscheiden sich deutlich. Während die des kleinen Kohlweißlings
grünlich sind und über eine gelbe Linie auf dem Rücken verfügen, sind
die Raupen des großen Kohlweißlings gelbweißlich sowie dicht behaart.
Die Eier der Weibchen werden auf der Unterseite der
Kohlblätter abgelagert. Nachdem die Larven aus den Eiern geschlüpft
sind, fressen diese einen ganzen Monat lang alles, was ihnen in die
Quere kommt. Nach einem halben Monat entstehen dann auch schon die
nächsten Falter.
Um die eigenen Pflanzen vor den Kohlweißlingen zu schützen,
sollten Sie Ihre Beete mit Fliegennetzen versehen. Um den
Kohlweißlingen kein geeignetes Terrain zur Verfügung zu stellen,
sollten Sie über Mischkulturen nachdenken. Geeignet sind hierfür vor
allem Tomaten. Sollten Sie auf den Kohlpflanzen Raupen oder Eier der
Kohlweißlinge entdecken, ist es wichtig diese sofort zu entfernen.