Blumenkohl, Rosenkohl, Rettich und Radieschen gehören zu den
Primärzielen der Kohlfliegen. Betroffene Pflanzen zeigen optisch graue
Blatterverfärbungen sowie eine schnell auftretende Erscheinung von
Welke.
Die Eier der Kohlfliegen werden entweder in der Erde
unmittelbar an der Pflanze abgelegt, oder direkt in den Wurzelhals. Die
Hauptnahrungsquelle der kurz darauf schlüpfenden Maden sind die Wurzeln
der Pflanze. Betroffen sind hiervon zunächst die außen liegenden
Wurzeln, und anschließend auch die Hauptwurzel.
Dies ist auch der Grund dafür, warum man eine von Kohlfliegen
betroffene Pflanze leicht aus dem Boden herausziehen kann. An den
Wurzeln erkennt man dann auf den ersten Blick einen großen Madenbefall.
Unterschieden wird grundsätzlich in die kleine und in die
große Kohlfliege. Die Kleine kommt in den Monaten zwischen April und
Mai sowie zwischen August und September vor, während die Große zwischen
Juli und September zu beobachten ist.
Um sich effektiv sowohl gegen die kleine als auch gegen die
große Kohlfliege zu schützen, sollten Sie die Pflanzzeit Ihrer
Setzlinge überdenken. Diese sollte möglichst nicht in den Monaten
liegen, wo die Kohlfliegen vermehrt vorkommen. Achten Sie darauf, dass
Sie die Setzlinge möglichst tief in die Erde vergraben. Bereits
betroffene Pflanzen müssen vernichtet werden.