Auch
wenn der Name "Lilienhähnchen" nach einer Verniedlichungklingt, sind
die hinter diesem Synonym stehenden, leuchtendroten Käfer
ein schlimmes Erlebnis für jeden Gärtner. Das Ausmaß des Schadens
reicht von zunächst rundlichen Löchern bis zum kompletten Kahlfraß der
Pflanze. Neben den Blättern fressen die Lilienhähnchen auch
Blütenknospen.
Lilienhähnchen treten insbesondere in den Monaten von März
bis April auf. Anders als der Name vermuten lässt, können neben den
Lilien auch Maiglöckchen und Schnittlauch davon betroffen sein.
Voraussetzung für einen Befall seitens der Lilienhähnchen
ist, dass die Pflanzen über Blätter verfügen. Nur so ist es den roten
Käfern möglich, ihre Eier auf der Unterseite des Blattes zu lagern. Die
daraufhin schlüpfenden Larven fressen sich dann weiter durch die
Pflanze.
Haben Sie Pflanzen, welche bereits von den Lilienhähnchen
betroffen sind, sollten Sie Wermut-Tee verwenden. Bei einem besonders
starken Befall hilft eine Lösung aus Schmierseife und Spiritus. Um es
erst gar nicht so weit kommen zu lassen, sollten Sie
alle Lilienhähnchen sowie Larven, welche Sie auf den Blättern finden,
mit der Hand entfernen.