Der Pflaumenwickler bzw. die Pflaumenmade macht dem eigenen
Namen keine Ehre, denn neben den Pflaumen können diese auch Mirabellen
und Zwetschgen befallen.
Beim Pflaumenwickler handelt es sich um einen kleinen Falter,
welcher dafür umso größere Schäden verursachen kann. Betroffene
Pflanzen erkennt man daran, dass deren Früchte Einbohrungen vorweisen.
Nach kurzer Zeit verfärben sich diese Früchte violett, bis diese
letztlich abfallen.
Die Weibchen legen ihre Eier direkt in die Früchte. Nachdem
die Raupen schlüpfen, beginnen diese sofort damit, sich ins
Fruchtfleisch zu bohren. Die nächste Generation wird zwischen Juli und
August aktiv. Auch diese legen wieder ihre Eier, und auch deren Larven
beginnen wieder, sich in die Früchte einzubohren.
Um sich gegen Pflaumenwickler bzw. Pflaumenmaden zu schützen,
sollten Sie bereits angebohrte Früchte entfernen und vernichten. Der
Handel bietet zudem Fallen speziell gegen Pflaumenmaden. Hierbei
handelt es sich in der Regel um Sexuallockstoffe, welche die Männchen
verwirren und diese auf eine Leimfläche locken, an welchen diese kleben
bleiben.
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Leser-Kommentare
(1)
Helmut Rieke
(10.05.2009 12:19:37)
Die bekannten und auch hier empfohlene Pheromon-Falle dient keinesfalls der Bekämpfung des Pflaumenwicklers. Siehe dazu auch Hinweise des Pflanzenschutzamtes Berlin. Zwar fängt die Falle männliche Falter, aber die können ihren "Job" ja schon vorher erledigt haben. Die Fallen dienen vielmehr zur Bestimmung des Zeitpunktes, an dem die kleinen Mistviecher aktiv werden und der Einsatz von biologischen Mitteln sinnvoll ist.