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Gartengemeinschaft - Schädlinge - Raupen im Garten

Raupen im Garten





Unscheinbar oder höchstens ganz nett anzusehen mit ihren farbigen Punkten - so würde manch einer der Gartenbesitzer die gesichteten Raupen im Garten betiteln. Immerhin haben die meisten den Gedanken im Hinterkopf, dass sich aus diesen kleinen Tierchen wohl einmal ein hinreißend schöner Schmetterling entwickeln wird.

Doch nicht immer werden nur von hübschen Schmetterlingen im Garten die Eier abgelegt, aus welchen dann die Raupen schlüpfen und sich später als Schmetterlinge entpuppen.
Leider können es ebenso die gefürchteten Gespinstmotten, Spannerraupen oder auch Kohlmotten sein, welche sich in Ihrem Garten breit machen. Meist jedoch werden die Raupen durch ihren natürlichen Feind, den Vogel, in Zaum gehalten.

Homepages, welche sich auf die Identifizierung der Raupen spezialisiert haben, veröffentlichen unzählige Fotos der Raupen und verraten Ihnen, um was für eine Art es sich jeweils handelt sowie was für ein Schmetterling einmal aus der Raupe werden wird.

Die Unterscheidung, ob der Lochfraß an den Gartenpflanzen denn nun von einer Raupe oder einer Schnecke verursacht wurde, fällt leicht. Sieht man keinerlei Schleimspur an der Pflanze oder auf dem Boden rundherum um die Pflanze, so handelt es sich ziemlich sicher um einen von einer Raupe verursachten Schaden. Wird ein Handeln gegen Raupen nötig, so erhält man im Gartencenter eine fachkundige Beratung, welche Mittel erfolgreich dagegen eingesetzt werden können.

Als schlimmste Sorte unter den Raupen stuft man derzeit wohl den Eichenprozessionsspinner ein. Das Tier verbreitet sich in den letzten Jahren immer mehr in Deutschland. Die giftige Raupe reizt durch ihre feinen Härchen, welche durch die Luft fliegen, die Atemwege. Bei Berührungen wird die Haut gereizt und bildet allergische Quaddeln. Entdeckt man solche im eigenen Garten, sollte man jede Berührung vermeiden.
Es ist ein Anruf bei der Stadtverwaltung zwecks Entfernung der Tiere angebracht.
Sicherlich muss nun jedoch niemand in Panik verfallen, wenn im Garten die eine oder andere Raupe gesichtet wird.

Durch das Ansiedeln von bestimmten Pflanzen ist es sogar möglich, gezielt einen Garten anzulegen, in welchem sich bestimmte Pflanzen als Futter für die Raupen finden. Somit ist es ganz einfach, einen Schmetterlings-Garten zu pflegen und viel Freude damit zu haben, die geflügelten Tierchen zu beobachten.

Meist private Seiten im Internet geben hierzu gezielt Tipps, welche Blumen, Kräuter und Bäume im Garten gepflanzt werden sollten - sie zeigen, dass auch ein natürlicher Garten wunderschön aussehen kann.

Auch für Kinder ist es ein tolles Erlebnis, einzelne Raupen zu beobachten und anschließend im Internet nachzusehen, welcher Schmetterling daraus einmal werden wird. Pflanzt man nun auch noch einen Schmetterlingsflieder in den Garten, vergisst man im Hochsommer sicherlich schnell das eine oder andere angefressene Blatt, wenn sich unzählige Schmetterlinge auf dem Strauch niederlassen oder durch den Garten schweben.

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