Spinnmilben sind den meisten Gärtnern bekannt und doch alles
andere als beliebt. Dies liegt vor allem daran, dass es verschiedene
Arten der Spinnmilben gibt, welche es jeweils auf bestimmte Pflanzen im
Garten abgesehen haben.
Hier eine Übersicht der Spinnmilben und der dazupassenden
Pflanzen:
Die Obstbaumspinnmilbe
Diese Spinnmilbe ist hellrot und trägt deutliche Borsten auf
dem Rücken.
Gefährdete Pflanzen:
- Apfelbäume
- Pflaumenbäume
Die Gemeine Spinnmilbe
Bei der gemeinen Spinnmilbe handelt es sich um einen
besonders hartnäckigen Schädling, da dieser weit über 200 verschiedene
Wirtspflanzen befallen kann.
Ein anderer, weit geläufiger Name für Spinnmilbe lautet "rote
Spinne". Dies kommt daher, weil die überwinternden Weibchen ihre Farbe
von grün-gelb auf rot wechseln.
Ist eine Pflanze von dieser Art Schädling befallen, erkennt
man dies daran, dass sich weiß-gelbe Flecken auf der Oberseite der
Blätter bilden. Die davon betroffenen Blätter fangen daraufhin an zu
welken und fallen anschließend ab. An den Unterseiten der Blätter
bilden sich winzige Tiere.
Die Weibchen der Spinnmilben verstecken ihre Eier auf der
Blattunterseite der betroffenen Pflanzen. Dies geschieht in der Regen
zwischen März und April. Die Spinnmilben sowie die nach einem halben
Monat schlüpfenden Larven ernähren sich von der Wirtspflanze, indem sie
ihr Zellsaft absaugen.
Durch diesen Verlust des Zellsafts wird das Blattgrün
zerstört, was letztlich dazu führt, dass sich die Blätter verfärben und
dann abfallen.
Um sich vor den Spinnmilben zu schützen, sollte die
Luftfeuchtigkeit eine große Rolle bei der Suche nach einem geeigneten
Standort für die Pflanze spielen. Gießen Sie deshalb regelmäßig die
Pflanze, und legen Sie zudem Mulch, sodass das Wasser länger
gespeichert werden kann. Verzichten Sie zudem auf Standorte, welche
besonders der Sonne ausgesetzt sind.
Bei bereits befallenen Pflanzen, sollten Sie die betroffenen
Stellen bis tief ins gesunde Holz abschneiden und anschließend
verbrennen. Zudem hilft es, Neudosan zu spritzen.