Viele
Gärtner kennen die mysteriösen weiß-silbrigen Fleckenauf manchen
Pflanzen. Wenn diese zudem auch der Unterseite der Blätter
schmierig sind und nach einiger Zeit austrocknen, handelt es sich dabei
mit großer Wahrscheinlichkeit um die Thripse.
Diese sehr kleinen, gelb-braunen Insekten gehören zu den
Gewittertierchen. Die Larven hingegen sind gelb-weiß und verfügen über
keine Flügel. Die Thripse verfügen über stechsaugende Mundwerkzeuge mit
deren Hilfe sie den Saft aus dem Pflanengewebe saugen können. Durch die
im Pflanzengewebe entstehenden Löcher dringt Luft ein, was letztlich zu
der silbernen Optik führt.
Besonders häufig befallen diese Schädlinge Gurken, Zwiebeln,
Palmen, Tomaten und Blumenkohl. Thripse vermehren sich sehr schnell.
Aus den in den Pflanzen
gelagerten Eiern schlüpfen die Larven schon in einem Zeitraum von nur
vier Wochen. Besonders wohl fühlen sich diese Schädlinge an warmen
Standorten. Aus diesem Grund sollten Sie ihren Boden möglichst feucht
halten. Zur Bekämpfung mit Spritzmitteln eignet sich Neudosan.