Die der Feldmaus sehr ähnlich aussehende Wühlmaus ernährt
sich insbesondere von Knollen- und Wurzelgemüse sowie den Wurzeln
junger Obstbäume. Ob die Schäden in Ihrem Garten durch Wühlmäuse
entstanden sind, erkennen Sie an dem typischen Schadbild, welches diese
spezifische Maus hinterlässt.
Abgefressene Wurzeln diverser Pflanzen, aufgeworfene Erdhügel
und absterbende Pflanzen sind dabei die häufigsten Merkmale. Besonders
gern fressen die Wühlmäuse Möhren und Sellerie, welches in vielen
Gemüsegärten vorhanden ist.
Wenn Sie in Ihrem Garten nur eine einzige Wühlmaus vermuten,
können Sie damit durchaus richtig liegen, denn die Wühlmaus lebt als
Einzelgänger. In weit reichenden, unterirdischen Gangsystemen verbringt
diese die längste Zeit. Wühlmäuse können vor allem in Gemüsegärten
großen Schaden anrichten, weil es sich bei diesen Mäusen um reine
Pflanzenfresser handelt. Somit machen diese weder vor Möhren, noch vor
Sellerie, Kartoffeln, Salate, Blumenzwiebeln oder Rosen halt.
Um gegen Wühlmäuse vorzugehen, ist es sinnvoll spezielle
Pflanzen zu setzen, welche die Mühlmaus grundsätzlich meidet. Dieses
Unbehagen wird bei den Mühlmäusen durch den Duft, welche die jeweilige
Pflanze vermittelt, ausgelöst. Knoblauch und Kaiserkronen sind zwei
Beispiele für einen besonders effektiven Schutz gegen Wühlmäuse.
Um sicher zu gehen, dass sich wirklich keine Wühlmaus mehr in
bzw. unter ihrem Garten befindet, ist es nützlich eine Koblauchzehe in
die unterirdischen Gänge der Wühlmaus zu legen. Achten Sie unbedingt
darauf den Gang sofort wieder zu verschließen, nachdem Sie den
Knoblauch platziert haben, da die Wühlmaus sehr empfindlich gegen
Zugluft ist.
Viele Gärtner greifen bei der Jagd auf Wühlmäuse zu der
konventionellen Mäusefalle. Um mit dieser Erfolg zu haben, sollten Sie
die Fallen möglichst direkt vor den Eingang in das unterirdische System
stellen. Verwenden Sie bei dem Aufstellen der Mausefalle unbedingt
Handschuhe, da die Wühlmaus ansonsten den menschlichen Geruch
wahrnimmt, und somit die Falle meidet.