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Gartengemeinschaft - Technik Energie - Solarmodul

Solarmodul





Wir verfügen über ein natürliches Kraftwerk, das uns jedes Jahr unendlich viel Energie liefert, Jahr für Jahr, umweltfreundlich, ohne Abgase und Lärm. Das ist unsere Sonne. In Deutschland liefert sie pro Quadratmeter Dachfläche ca. 1000 Kilowattstunden, dies entspricht ungefähr 100 Liter Heizöl oder 100 Kubikmeter Erdgas. Ein Narr, wer sich diese Quelle entgehen lässt, viele Hausbesitzer haben dies mittlerweile erkannt.

Technisch funktioniert das über Solarzellen, die zu Solarmodulen zusammengefasst werden. Sie wandeln die Energie um in Strom, die dann vor Ort im Haus genutzt werden kann oder in das öffentliche Netz eingespeist wird. Dies ist dann eine zusätzliche Einkommensquelle für den Hausbesitzer, die zurzeit noch recht hohen Investitionskosten können sich so schneller amortisieren.

Eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus kostet je nach Größe ca. 15.000 bis 25.000 Euro. Wer so viel Geld in eine Anlage investieren will, möchte auch gute Qualität einkaufen.
Worauf kommt es an, worauf muss er achten beim Kauf der Solarmodule, was bedeutet Qualität?

Ein gutes Solarmodul hat einen hohen Wirkungsgrad. Der Modulwirkungsgrad besagt, wie viel des auftretenden Sonnenlichts über die Anlage zu Strom umgewandelt wird. Je höher der Modulwirkungsgrad, umso weniger Modulfläche muss installiert werden. Die Wirkungsgrade reichen von ca. 6% bis zu 18,5%, wobei dies abhängig ist von den zurzeit marktüblichen verwendeten Materialien. Monokristalline Silliziumzellen schneiden in der Regel besser ab als Polykristalline.

Ein weiteres Qualitätskriterium ist die Abweichung von der Nennleistung, der Herstellerangabe zur Leistung seiner Module. Gute Module halten diese Angaben ein oder sie haben nur eine geringe Abweichung. Sie halten also, was der Hersteller verspricht.

Eine Immobilie hat meistens eine lange Lebensdauer, eine Solaranlage ist also auch eine langfristige Investition, die Haltbarkeit muss entsprechend gut sein. Mangelnde Haltbarkeit führt zu starken Schwankungen bei der Energieumwandlung, die Nennleistung unterliegt dann sehr großen Schwankungen.

Belastungsfaktoren sind bei Solarmodulen hohe Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen, mechanische Belastungen, etwa bei Sturm oder Hagel und Fehler bei der Verarbeitung.

Sicherheit ist sowohl bei Montage als auch bei Betrieb sehr wichtig. Bei guten Anlagen sollte die elektrische Sicherheit gewährleistet sein, es dürfen keine elektrischen Probleme bei der Verletzung der Beschichtung auftauchen, zum Beispiel durch sehr starke Stromspannungen. Runde Ecken und Kanten gewährleisten mechanische Sicherheit und vermeiden Verletzungen bei der Montage.

Bei einer guten Anlage sind natürlich auch Typenschild und Datenblatt vorhanden, die Montage und die Verkabelung sollte eindeutig beschrieben und einfach durchzuführen sein.

Grundsätzlich gilt:

Vor jeder Installation einer Solaranlage sollte jeder Häuslebauer oder Hausbesitzer sich mit der Materie vertraut machen. Fachmagazine oder die Stiftung Warentest geben einen guten Einstieg. Danach ist es sinnvoll, sich mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und sich diese dann in einem persönlichen Gespräch erläutern zu lassen. Danach sorgfältig abwägen und keine übereilte Entscheidung fällen!


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