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Gartengemeinschaft - Technik Energie - Umluftheizung

Umluftheizung





Eine Umluftheizung wird bevorzugt in Kleingewächshäusern oder Wintergärten bis ca. 15 m² verwendet. Sie ist eine platz- und energiesparende Lösung, optimal für die Überwinterung frostempfindlicher Kübelpflanzen in Wintergärten oder auch für die Frühanzucht von Jungpflanzen in kleinen Gewächshäusern.

Umluftheizungen sind vollautomatisch und ganzjährig einsetzbar. Im Winter beheizen sie das Gewächshaus effizient und energiesparend, im Sommer wirken Umluftheizungen wie ein Gebläse bzw. ein Ventilator, verhindern so eine Überhitzung, Fäulnisbildung und Pilzbefall an tropischen Pflanzen wie Orchideen oder auch empfindlichen Gemüsesorten. Durch die ständige Luftumwälzung kann sich auch kein Kondensatwasser an den Scheiben des Gewächshauses bilden. Umluftheizungen sorgen das ganze Jahr über für ein ideales Klima im Gewächshaus oder Wintergarten.

Ein nachträglicher Einbau einer Umluftheizung ist durch die einfache Montage jederzeit möglich. Das Steuergerät der Umluftheizung wird in Augenhöhe angebracht, um eine bequeme Einstellung des Thermostats zu ermöglichen. An dem Steuergerät ist ein Ansaugschlauch aus Aluminium angebracht, der im Giebel des Gewächshauses befestigt wird. Da Warmluft immer aufsteigt, wird im Winter die warme Luft aus dem Giebelbereich durch den Ansaugschlauch angesaugt, weiter erwärmt und durch zwei Ausblasrohrstücke wieder in Bodennähe ausgeblasen.

Die Ausblasrohrstücke führen parallel aus dem Steuergerät heraus und verteilen die warme Luft horizontal in Bodennähe. Diese Warmluft steigt wieder auf, wird erneut angesaugt und wieder in Bodennähe ausgeblasen. Durch diesen ständigen Kreislauf findet eine effektive Luftumwälzung statt. Die Luft im gesamten Gewächshaus wird gleichmäßig erwärmt. Umluftheizungen sind mit Thermostaten ausgestattet, nach Erreichen der gewünschten und eingestellten Temperatur schaltet die Heizung automatisch ab bzw. wieder ein, wenn die eingestellte Temperatur unterschritten wird. Mit dem Thermostat können sowohl Temperatur, Zeitintervalle als auch eine Frostschutzstufe eingestellt werden.

Der Energieverbrauch einer Umluftheizung ist durch die kurzen Heizintervalle sehr gering. Der Temperaturfühler ist außerhalb des Steuergerätes angebracht und garantiert eine ständige effiziente und genaue Temperaturmessung. Beim Sommerbetrieb wird die warme Luft in Giebelnähe angesaugt und durch zwei Ausblasrohre, die ins Freie führen, aus dem Gewächshaus geleitet.

 Eine Umluftheizung verbraucht im Sommerbetrieb für die Luftumwälzung je nach Modell nur ca. 1 - 3 KW. Die Gebläseleistung beträgt je nach Größe der Umluftheizung etwa 100 – 400 m³ pro Stunde. Handelsüblich sind Umluftheizungen mit 2 oder mehr vertikalen und horizontalen Strömungskreisen. Damit können kalte Ecken im Gewächshaus vermieden werden, da die warme Luft durch die verschiedenen Strömungskreise in jeden Winkel gelangt. Der Ansaugschlauch als auch die Ausblasrohrstücke können durch flexible ausziehbare Rohre oder zusätzliche Passstücke an die individuellen Gegebenheiten und Maße des Gewächshauses oder Wintergartens angepasst werden.




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