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Gartengemeinschaft - Tipps und Tricks - Böschung befestigen / bepflanzen

Böschung befestigen / bepflanzen





Ein Haus ist gebaut, hinter dem Haus gibt es jedoch eine große Böschung. Wie wird Bodenerosion verhindert, wie wird die Böschung befestigt, bepflanzt oder mit Steinen belegt? Mit einfachen Mitteln und wenig Arbeit, ist das möglich?

Böschungen im Garten sind erosionsgefährdet und müssen befestigt werden. Dafür gibt verschiedene Möglichkeiten. Eine Stützmauer gibt der Erde Halt und schafft auch für größere Sträucher und langlebige Stauden viel Platz. Es können auf verschiedenen Ebenen interessante Arrangements zusammengestellt werden.

Der Bau einer Stützmauer

Eine Stützmauer wird am Hang angelegt. Dafür im Herbst bitte das Fundament 40 cm tief und 40 cm breit ausheben und im hinteren Bereich ein Drainagerohr verlegen. Nun zwanzig cm hoch Schotter einfüllen, darauf Ziegelsteine oder andere große Steine in der gewünschten Lagenhöhe aufstapeln. Die Steine müssen versetzt aufgelegt werden, so dass keine Kreuzfugen entstehen. Damit Regenwasser abfließen kann sollte diese etwa 10 – 15 cm breit mit Schotter hinterfüllt werden. Die Mauer müsste mit 10 bis 15 % Neigung zur Böschung errichtet werden, in die Fugen könnten Gänsekresse und Felsensteinkraut eingesetzt werden.

Vor dem Bepflanzen wird die Erde umgegraben und mit Schotter hinterfüllt. Nun eine etwa 10 cm dicke Schicht Kompost und Erde darüber verteilen. Zum Schluss alles glatt rechen. Hinter der Mauer, ganz oben, wird zum Beispiel Zierkirsche gepflanzt, dahinter verschiedene Azaleen und Clematis, für die ein Haltestab angebracht werden muss.

Oberhalb der Mauer können Frauenmantel, Storchschnabel, Wollziest und Wieseniris gepflanzt werden. Diese bitte in Gruppen von drei bis fünf angeordnet. Unterhalb der Mauer werden zum Beispiel Bergenie, Schafgarbe, Pechnelke, Storchschnabel, Steppeniris und Katzenminze angepflanzt. Nun werden die frisch eingepflanzten Stauden gründlich angegossen. Es sollte regelmäßig Unkraut gejätet werden und wunderschöne Pflanzen erblühen bald an der Böschung. Vor Frostbeginn die Pflanzen auf der Mauerböschung mit Fichtenreisig abdecken.

Mauer aus Pflanzenringen

Für die Mauer aus Pflanzenringen ist ein geeignetes Fundament wichtig, dafür die Erde bitte 40 cm tief ausheben. Um das Nachrutschen der Erde zu verhindern, wird die Böschung mit Brettern abgedeckt. Nun wird eine Frostschutzschicht aufgefüllt und erdfeuchter Beton.

Die Pflanzringe werden gesetzt, solange der Beton noch erdfeucht ist, dann bitte die erste Steinreihe legen. Die unterste Steinreihe sollte mit Kies aufgefüllt werden. Damit werden Staunässe und Frostschäden verhindert. Nun bitte die Pflanzenringe mit Gartenerde auffüllen. Eine weitere Steinreihe wird mit Neigung nach hinten aufgesetzt und wieder hinterfüllt. Reihe für Reihe kann so gesetzt werden, dann werden die Pflanzenringe mit Gartenerde befüllt und bepflanzt.

Weitere Möglichkeiten

Eine Alternative mit wenig Arbeit wäre noch, einfach Rasen sähen und später abmähen. Ist das Mähen am Hang zu mühselig, dann vielleicht Kriechwacholder pflanzen, denn er ist kleinwüchsig und begehbar. Auch Ginster blüht und wächst zusehends und ist recht günstig. Auch Palisaden werden zur Hangbefestigung oder Sicherung von Böschungen eingesetzt. Sie begrenzen seitliche Treppenaufgänge und trennen Flächen optisch ab. Beton ist dabei ein natürlicher und umweltfreundlicher Stoff, da er nicht fault und bald ersetzt werden muss.


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