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Gartengemeinschaft - Tipps und Tricks - Mittel gegen Ackerwinde

Mittel gegen Ackerwinde





Der eigene Garten dient der ganzen Familie zur Erholung und Entspannung, ist Spielraum für die Kinder, Mittelpunkt für sportliche Übungen und an der Farbenfreude der Blumen erfreut sich jeder Hobbygärtner. Unkraut ist in der kleinen Oase ein unbeliebter Störenfried, der sich ungehindert ausbreiten würde, wenn der Gärtner nicht eingreift. Im Frühjahr sollte der Garten einer kritischen Inspektion unterzogen werden, damit das Unkraut sofort entfernt werden kann. Wurzeln, die dabei übersehen werden, sorgen für eine rasche Weiterverbreitung des Unkrauts, deshalb sollte der Boden sorgsam kontrolliert werden.

Ein besonders widerstandsfähiges Unkraut ist die Ackerwinde. Trotz ihrer trichterförmigen weißen, rosa oder zartblauen Blüten bezaubert die Ackerwinde keinen Gartenliebhaber, denn sie zählt zu den hartnäckigsten Unkrautarten und ist kaum komplett aus dem Garten zu verbannen. Hauptsächlich zeigt sich die Ackerwinde im Staudenbeet, kann aber auch im Gemüsebeet vorkommen.

Um das Unkraut am Wachsen zu hindern, ist es ratsam die Bodenflächen mit Mulch abzudecken, allerdings findet die Ackerwinde mit ihren meterlangen Trieben durch Stauden- und Gemüsebeete, aber auch durch trockene Böden den Weg durch das Erdreich.

Wirkungsvoll und Erfolg versprechend ist es, die Beetanlage für etwa ein Jahr abzudecken und danach mit der Neugestaltung und Wiederbepflanzung zu beginnen. Da diese Fläche für das Auge des Gärtners unschön wirkt und oftmals auch die Geduld zum Warten fehlt, kommen häufig chemische Mittel zum Einsatz. Dabei ist eine sorgfältige Handhabung wichtig und die Herstellerangaben sind genau zu befolgen. Inmitten von Gemüsepflanzen darf keinesfalls die chemische Bekämpfung angewandt werden.

Als Alternative sind Mittel im Handel erhältlich, die über die Blätter der Ackerwinde aufgenommen werden und so helfen, das Unkraut zu vernichten. Vor allem werden bei dieser Art der Unkrautbekämpfung die benachbarten Pflanzen nicht in Mitleidenschaft gezogen. Hat die Ackerwinde erst einmal Einzug in den heimischen Garten gehalten, bedarf es ständiger intensiver Kleinarbeit, dieses Unkraut am Ausbreiten zu hindern.

An sonnigen, leicht windigen Tagen ist das Entfernen der Wurzeln ideal, da diese an der Luft vertrocknen und auf diese Weise der weitere Wuchs gehemmt wird. Die Wurzeln sind sorgfältig, möglichst im Ganzen, aus dem Boden auszugraben, da auch kleinste Teile in der Erde wieder Halt finden.

Hierbei gilt: Vorbeugen ist besser als Jäten. Keinesfalls dürfen die Wurzeln der Ackerwinde auf den Kompost gelangen, da mit dem Humus wieder neuer Samen auf alle Flächen ausgebracht wird. Am besten ist es, die Ackerwinde komplett zu verbrennen, sodass eine weitere Ausbreitung verhindert wird.

Kleine Ableger der Ackerwinde, die sich an der Oberfläche zeigen, sollten sofort entfernt werden, denn die Neubildung wird auf diese Weise verzögert und der alte Unkrautbestand massiv geschwächt. „Auch ein Garten mit Unkraut ist ein schöner Garten“, ist sicher nicht das Leitmotiv des begeisterten Hobbygärtners und deshalb sollte die Ackerwinde auf jeden Fall aus dem eigenen Garten verbannt werden.


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