Das von Mai bis Februar blühende Primelgewächs, welches unter
dem Namen Alpenveilchen bekannt ist, stammt ursprünglich aus
Kleinasien, auch wenn man angesichts des Namen ableiten könnte, dass
dieses womöglich aus den Alpen stammt. In ihrer Heimat wächst das
Alpenveilchen an kühlen sowie zugleich schattigen Plätzen.
Standort
Um der Pflanze ihre ursprünglichen Bedingungen auch in den
eigenen vier Wänden zu ermöglichen, sollten Sie sich für einen kühlen
Raum entscheiden, welcher bei circa 15 Grad Celsius liegt. Diese
Bedingungen findet man insbesondere im Schlafzimmer vor. Ein weiterer
sehr beliebter Ort ist das helle Treppenhaus.
Pflege
Alpenveilchen sind sehr empfindliche Pflanzen, wenn es um die
Wasseraufnahme geht. Verzichten Sie deshalb unbedingt darauf, die
Pflanze von oben mit Wasser zu gießen. Der Grund dafür sind die sehr
fleischigen Stile der Pflanze, welche beim Kontakt mit Wasser Fäulnis
hervorrufen können. Besser ist es deshalb, die Pflanze von unten in den
Übertopf zu gießen.
Welk Blätter und abgestorbene Blüten sollten Sie regelmäßig
entfernen. Achten Sie dabei darauf, dass sie die betroffenen Blätter
und Blüten lediglich abzupfen, und diese nicht abschneiden. Um die
Pflanze beim Gießen vor Fäulnis zu schützen ist es empfehlenswert,
Kieselsteine in den Topf zu legen.
Von Mai bis September hat das Alpenveilchen seine Ruhepause.
Düngen Sie die Pflanze deshalb nur von Oktober bis April.