Die Begonie ist eine in Deutschland sehr beliebte
Zimmerpflanze, welche ihren Ursprung in gleich mehreren Kontinenten
findet. Neben den USA und Asien gehört dazu auch Afrika. Begonien
blühen zwischen März und Oktober und sind insbesondere deshalb so
beliebt, weil diese auch den Winter über blühen können.
Standort
Viele Begonien wachsen ursprünglich als bodendeckende
Pflanzen. Aus diesem Grund sollten Sie auch im Zimmer einen schattigen
bis halbschattigen Platz wählen. Auch wenn man es nur gut meint, sollte
man auf einen der Sonne ausgesetzten Standort verzichten, weil dies die
Begonien nicht vertragen. Bei der Suche nach dem richtigen Standort
sollten Sie zudem darauf achten, dass es ein luftiger, lauwarmer und
möglichst mit hoher Luftfeuchtigkeit versehener Raum ist.
Vermehrung
Die Vermehrung der Begonie erfolgt nach der Blütezeit mit
Hilfe der Triebstecklinge.
Pflege
Auch wenn die Begonien regelmäßig viel Wasser benötigen,
sollten Sie dabei einige Dinge beachten. Zunächst ist es wichtig, dass
Sie nur die Erde gießen, und nicht direkt die ganze Pflanze begießen,
weil auf diese Weise die Gefahr eines Pilzbefalls gegeben ist. Darüber
hinaus ist es empfehlenswert Tonscheiben in den Pflanzentopf zu geben,
damit Staunässe möglichst vermieden wird.
In der Regel werden Begonien nach der Blüte weggeworfen, was
auch soweit nicht schlimm ist, da es sich um eine sehr preisgünstige
Pflanze handelt. Nichtsdestotrotz ist es mit etwas Geschick möglich,
sich auch noch im nächsten Jahr an der Pflanze zu erfreuen. Dafür
schneiden Sie die Pflanze nach der Blütezeit einfach auf eine Länge von
10 Zentimeter zurück und topfen diese daraufhin um.