Das Einblatt (Spathiphyllum floribundum) gehört der Gattung der Aronstabgewächse (Araceae) an. Seinen Ursprung hat es in den Urwäldern von Amerika und Asien. Auch deshalb besitzt das Einblatt noch heute einen hohen Anspruch an ausreichender Luftfeuchtigkeit. Das Gewächs wird insgesamt ca. 30 Zentimeter hoch, trägt schneeweiße Blütenscheiden (auch Hoch- oder Hüllblatt genannt), die ca. 15 Zentimeter groß sind und an Stielen „sitzen“, die eine Länge bis zu 50 Zentimeter erreichen können. Zusätzlich trägt die Blüte des Einblatts einen gelben Kolben – übrigens: optisch wird sie auch mit der Blüte einer Anthurie oder Calla verglichen
Das Einblatt blüht zweimal im Jahr – regelmäßig im Frühling und im Herbst. Die Blätter haben ebenfalls längere Blattstiele (bis zu 20 Zentimeter) und haben eine lanzenähnliche Formgebung. Sie sind dunkelgrün, besitzen einen auffallenden Glanz und eine exakte Mittelrippe. Ein weiterer Vorteil: der Blütenstand erfreut seinen Besitzer oftmals über viele Wochen (das weiße Hochblatt wird mit der Zeit grünlich).
Was für ein Auftritt in Haus & Wohnung: das Einblatt
Eine weitere Art, die ebenfalls bei uns immer wieder im Handel zu haben ist, ist das das Einblatt (Spathiphyllum patinii). Der Unterschied: das Gewächs trägt zwar ähnliche Blüten, hat aber länglichere Blätter, die mit einer kleinen Spitze enden. Aufgrund seiner Herkunft benötigt das Einblatt einen durchgehend warmen Standort, der gleichzeitig auch eine höhere Luftfeuchtigkeit bieten sollte. Wichtig: das Einblatt ist eine Pflanze, die sich auch im Halbschatten (und im Schatten) wohlfühlt.
Eine direkte Sonneneinstrahlung ist aber unbedingt zu vermeiden.
Denn – das Einblatt gehört zu den Zimmerpflanzen, die mit weniger Licht gut zurechtkommen und deshalb auch in „dunkleren“ Räumen (wie z.B. das Badezimmer) wachsen, gedeihen und „Blüten“ entwickeln können. Tipp: während der Wintermonate sollte das Einblatt etwas kühler (bei ca. 16°C) gestellt werden – in dieser Zeit ist die Pflanze auch mit einer geringeren Luftfeuchtigkeit zufrieden. Am besten gedeiht sie, wenn die Pflanzerde möglichst gleich bleibend feucht gehalten wird (wichtig: keine Staunässe!).
Auch bei jungen Leuten im Trend: das Einblatt
Während des Frühjahres und über den gesamten Sommer sollte das elegante Einblatt einmal wöchentlich gedüngt werden. Im Winter reicht es aus, wenn es alle zwei bis drei Wochen zusätzliche Nährstoffe erhält.
Aber Vorsicht: sollte das Einblatt zu oft gedüngt werden, bekommen die Blätter meist bräunliche Punkte. Experten empfehlen in solch´ einem Fall, die Pflanze möglichst schnell umzutopfen (der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr). Tipp: um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, kann das Einblatt regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprüht werden (niemals die Blüten benetzen). Tipp: bei einer zu niedrigen Luftfeuchtigkeit bekommen die Blätter des Einblatts oft bräunliche Spitzen. Um dieses zu vermeiden, füllen einige Pflanzenfans einen Topfuntersatz z.B. mit Kieselsteinen – zusätzlich kommt etwas Wasser dazu. Wichtig: die Steine dürfen nicht im Wasser „versinken“. Danach wird das Einblatt samt Gefäß auf die Steine gestellt. Der Clou: das Wasser verdunstet so nach und nach und sorgt für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist, dass die Pflanze selbst dabei nicht mit dem Wasser in Berührung kommt (wegen Staunässe).
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Leser-Kommentare
(1)
Louise Mau
(04.06.2011 15:08:20)
Ich habe nichts zu sagen aber eine Frage:
Wann giest man die Einblattpflanze denn genau, ich hab schon auf vielen Seiten geguckt aber ich finde nur folgende antwort:
gleichmäßig feucht
:(