Mit seinem Schopf aus langen, schmalen Blättern und dem
flaschenförmigen Stamm ist er ein echter Blickfang
für jede Wohnung. Zudem ist er ein anspruchsloser Hausgenosse
mit einer Vorliebe für Sonnenbäder. Er
wächst zwar langsam und bedächtig, doch hin und
wieder braucht auch der Elefantenfuß einen
größeren Topf.
Verwandt mit
Frühlingsgemüse
Beaucarnea recurvata, so lautet sein botanischer Name. Bekannt geworden
ist er auch als Flaschenbaum. Der Mexikaner ist mit der Yucca verwandt
und stammt aus der Familie der Spargelgewächse. Anders als
sein leckerer Vetter verfügt der Elefantenfuß
über eine rissige Rinde, die seinen gespeicherten Wasservorrat
schützt. In der Natur wird er bis zu zehn Metern hoch, was er
in unseren Wohnzimmern nicht schaffen wird. Dennoch wird er irgendwann
aus seinem Topf heraus wachsen.
Kampferprobter
Wüstensohn
Ein größeres Pflanzgefäß braucht
der Elefantenfuß erst, wenn die verdickte Basis seines
Stammes den Topfrand fast erreicht hat. Oder wenn seine Wurzeln sich
aus dem Topf zu befreien versuchen. Bei der Wahl des neuen
Gefäßes spielt die Heimat des Flaschenbaumes eine
wichtige Rolle. In den Wüstengegenden des südlichen
Amerikas beheimatet, ist er es gewohnt in hartem und steinigem Boden zu
stehen. Seine Wurzeln müssen sich ihren Platz
erkämpfen. Bekommt er einen großen Topf, nutzen
seine Wurzeln ihre Bewegungsfreiheit. Sie werden kräftig
wachsen, während der Stamm und sein grüner Schopf im
Sparmodus bleiben. Wer seine Beaucarnea zum Wachsen ermuntern will,
sollte das neue Gefäß also nur wenig
größer wählen als das alte.
Die passende Bleibe
In einer entsprechend großen Schale kommt die bauchige Form
des Mexikaners besonders gut zur Geltung. Ist er bisher in einem Topf
gewachsen, so hat sich sein Wurzelballen angepasst und es kann
schwierig sein, eine Schale zu finden, die tief genug ist. Aber auch
ein schöner Topf kann zum neuen Domizil werden. Wer ein
besonderes Gefäß für den grünen
Hausgenossen ausersehen hat, das eigentlich zu groß ist, kann
Steine hinein legen und die Wurzeln damit in ihre Schranken weisen.
Die richtige Mischung
Die Steine sorgen darüber hinaus für
genügend Drainage, was für den sparsamen
Elefantenfuß besonders wichtig ist. Er kann gut in
Kakteenerde gesetzt werden. Wer die Erde lieber selber mischen
möchte, kann sie aus Sand, kalkhaltigem Lehm und Lauberde
zusammenstellen. Alternativ kann auch Kübelerde, oder
handelsübliche Blumenerde mit einem Drittel Sand gemischt
werden.
Auf die Steine kommt ein Teil der Erde, darauf wird der
Elefantenfuß gesetzt. Dann wird die restliche Erde dazu
gegeben und fest gedrückt. Ein Klopfen gegen die Topfseiten
lässt die Erde in alle Lücken zwischen den Wurzeln
rieseln. Auch im neuen Gefäß sollte der Stamm
genauso weit aus der Erde schauen wir zuvor. Dünger braucht
der frisch verpflanzte Flaschenbaum erst wieder nach sechs bis acht
Wochen. Der optimale Zeitpunkt für das Umtopfen ist zu Beginn
der Wachstumsphase im Frühjahr.
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Leser-Kommentare
(1)
Heidi
(10.08.2011 10:16:01)
Mut man beim Umtopfen von Elefantenfuß auch die Wurzel etwas zuschneiden oder kürzen. Hat da jemand eine ahnung?? Ich habe das schon einige Jahren nicht mehr gemacht, ihn macht das auch nichts aus. Danke