Auch wenn die Flamingoblume (Anthurie) ursprünglich aus dem
tropischen Regenwald stammt, findet diese Pflanze auch sehr oft einen
Platz in den eigenen vier Wänden innerhalb Deutschlands. Die
insbesondere für ihre Haltbarkeit bekannte Pflanze blüht das ganze Jahr
über. Ihre Blüten, welche von zartrosa bis hin zu dunkelrot reichen,
sind von einem farbigen Hochblatt umgeben. Diese Konstellation macht
die Flamingoblume deshalb optisch so besonders ansprechend.
Standort
Wie ihre Herkunft vermuten lässt, mag die Flamingoblume
besonders helle und zugleich warme Standorte. Trotzdem sollte dieser
Ort vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt sein. Da im Regenwald
die Luftfeuchtigkeit bekanntlich sehr hoch ist, müssen Sie auch in den
eigenen vier Wänden für eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit sorgen. Die
Temperatur sollte bei rund 20 Grad Celsius liegen. Von Oktober bis Ende
November hat sich die Flamingoblume eine Ruhepause verdient. Diese Zeit
benötigt die Pflanze zur Bildung der Blüten. Ideal ist es, wenn die
Pflanze in diesem Zeitraum etwas kühler bei circa 15 Grad Celsius steht.
Pflege
Halten Sie die Blumenerde stets feucht. Zum Gießen sowie zur
Erhöhung der Luftfeuchtigkeit mittels Besprühen sollten Sie stets auf
kalkfreies Wasser zurückgreifen. In dem Zeitraum zwischen April und
September sollte die Flamingoblume zudem einmal in der Woche gedüngt
werden. Sollte die Pflanze braune Blattspitzen aufweise, ist dies ein
sicheres Zeichen dafür, dass die Pflanze an einem zu kühlen Ort steht.
Wenn sich die Blätter hingegen kräuseln, ist das ein Zeichen dafür,
dass diese zu sehr der Sonne ausgesetzt ist.